Das Rote Kloster

Eine Geschichte der Journalistenausbildung in der DDR
352 Seiten, Taschenbuch
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Reihe Theorie und Geschichte der Kommunikationwissenschaft
ISBN 9783869627441
Erscheinungsdatum 15.10.2025
Genre Medien, Kommunikation/Kommunikationswissenschaft
Verlag Herbert von Halem Verlag
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Herbert von Halem Verlag
Leyboldstr. 52 | DE-50968 Köln
herbert.halem@halem-verlag.de
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Kurzbeschreibung des Verlags

In diesem Buch kommen elf Zeitzeugen zu Wort: Professoren und Dozenten, die an der Karl-Marx-Universität Leipzig die DDR-Journalistik erfunden und bis zum Ende getragen haben – von Franz Knipping, Heinz Halbach, Werner Michaelis und Fritz Beckert über Hans Poerschke, Karl-Heinz Röhr und Klaus Preisigke bis zu Wolfgang Tiedke, Wulf Skaun, Bernd Okun und Sigrid Hoyer. Diese Liste deckt alle Zeiträume (von den frühen 1950er-Jahren bis weit nach dem Ende der DDR), alle Positionen (Student, Mittelbau, Professor, Dekan bzw. Direktor) und alle Wege an die Spitze der akademischen Pyramide ab.

Auf diese Weise entsteht nicht nur ein einzigartiges Panorama des Roten Klosters (eine selbstironische Bezeichnung, geprägt schon von den ersten Studenten an der Fakultät für Journalistik), sondern zugleich eine „andere“ Geschichte Ostdeutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg – eine Geschichte vom sozialen Aufstieg, vom Ringen um das, was möglich war, und von den Grenzen, die es innen und außen dafür gab.

Eingeordnet werden die Gespräche durch eine Kollektivbiografie und einen Blick auf den Alltag der Studenten. Diese beiden Texte helfen genauso wie die Dokumentation eines „Ost-West-Gipfels“ vom Mai 1990 und das Kapitel „Abwicklung und Neustart“ zu verstehen, warum das Leipziger Paradigma im größeren Deutschland chancenlos war.

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