Geschichten aus dem Wiener Wald

88 Seiten, Taschenbuch
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Reihe Hamburger Lesehefte
Themen Kinder, Jugendliche und Bildung Unterrichtsmaterial Sprache, Literatur, Lese- und Schreibfähigkeit Erstsprache Lese- und Schreibkompetenz entwickeln (Differenziertes) Lesen lernen
ISBN 9783872912206
Sprache Deutsch
Erscheinungsdatum 01.02.2009
Größe 201 x 126 mm
Verlag Hamburger Lesehefte
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HerstellerangabenAnzeigen
Nordbahnhofstr. 2 | DE-25813 Husum
kontakt@verlagsgruppe.de
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Kurzbeschreibung des Verlags

Der Spielwarenhändler Zauberkönig will seine Tochter Marianne mit dem benachbarten Metzger Oskar verheiraten. Sie weigert sich jedoch und will aus dem kleinbürgerlichen Milieu ihrer Kindheit ausbrechen und sich emanzipieren. Am Tag ihrer Verlobung mit Oskar rebelliert sie und gibt sich dem Spieler und Hallodri Alfred hin, von dem sie glaubt, er sei ihre große Liebe. Marianne trennt sich von ihrem patriarchischen Vater und dem groben Oskar und damit auch von ihrem bisherigen Leben. Der Zauberkönig sagt sich von ihr los, Oskar hingegen prophezeit ihr, sie entkäme seiner Liebe nicht. Die Spirale des Unglücks dreht sich für Marianne jedoch immer tiefer, bis hin zum totalen gesellschaftlichen Absturz und zum Tode ihres geliebten Kindes, das aus der Liaison mit Alfred entstanden ist. Am Ende kann sie dem engen Milieu nicht entkommen: Oskar heiratet sie und ihr Weg in die quälende Ehe mit dem Fleischer ist besiegelt. Ödön von Horváth (1901-1938) desillusioniert in dem als Tragödie endenden Volksstück das Kleinbürgertum und demaskiert die lieblosen zwischenmenschlichen Verhältnisse der Figuren, die sich letztlich nur um ihre eigenen Bedürfnisse scheren. Horváths Bühnenstück löste schon nach der Uraufführung 1931 scharfe Proteste aus, da die Rechtsradikalen darin eine außerordentliche Beleidigung Österreich-Ungarns sahen. Erst 1948 wurde das Stück wiederaufgeführt: Es kam erneut zu Skandalen. Ende der 1960er-Jahre wurden die "Geschichten aus dem Wiener Wald" erneut inszeniert. Verfilmungen seiner Werke machten den Dichter auch einem breiteren Publikum bekannt.

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Reihe Hamburger Lesehefte
Themen Kinder, Jugendliche und Bildung Unterrichtsmaterial Sprache, Literatur, Lese- und Schreibfähigkeit Erstsprache Lese- und Schreibkompetenz entwickeln (Differenziertes) Lesen lernen
ISBN 9783872912206
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Über den Autor

Ödön von Horváth, geboren 1901 im ungarischen Fiume, studierte Germanistik an der Universität München. Ab 1920 verfasste Horváth seine ersten Schriften als freier Schriftsteller, zunächst veröffentlichte er Theaterstücke wie "Das Buch der Tänze", "Mord in der Mohrengasse" oder "Die Bergbahn" sowie Romane, Dramen und Komödien. Sein Volksstück "Geschichten aus dem Wienerwald" wurde 1931 mit dem Kleist-Preis ausgezeichnet. Zu den bekanntesten Romanen Horváths zählen "Der ewige Spießer", "Jugend ohne Gott" und "Ein Kind unserer Zeit", von seinen Dramen sind vor allem "Sladek, der schwarze Reichswehrmann", "Der jüngste Tag" und "Das Zeitalter der Fische" hervorzuheben. Am 1. Juni 1938 wurde Ödön von Horváth auf den Champs-Èlysées während eines Gewitters durch einen herabfallenden Ast erschlagen.

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