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Kurzbeschreibung des Verlags
Am Beispiel einer zyklisch angeordneten Szenenfolge von zehn Dialogen zeigt Schnitzler den Umgang mit Sexualität im ausgehenden 19. Jahrhundert und die damit verbundene Doppelmoral auf. Die Figuren stammen aus allen sozialen Schichten: Sowohl der Soldat als auch der Graf lassen sich von der Dirne verführen. Den Mittelpunkt des Stücks bildet das Gespräch eines verheirateten Paares, in dem sich die Rede von Liebe und Treue als leere Phrase erweist. Schnitzlers Drama entstand 1896/97, erschien zunächst im Privatdruck und 1903 öffentlich als Buch. Dies löste eine Welle der Empörung aus, ebenso die Uraufführung am 23. Dezember 1920 im Berliner Schauspielhaus, die heftige Proteste nach sich zog. Erst 1982 durfte Schnitzlers "Reigen" wieder auf der Bühne inszenie
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Über den Autor
Arthur Schnitzler wurde am 15. Mai 1862 in Wien geboren und zählt zu den einflussreichsten deutschsprachigen Schriftstellern des frühen 20. Jahrhunderts. Er studierte Medizin an der Universität Wien und promovierte 1885. Anschließend arbeitete er als Assistenz- und Sekundararzt am Allgemeinen Krankenhaus und war als Assistenz seines Vaters in der laryngologischen Abteilung der Allgemeinen Poliklinik Wien tätig. Bereits in dieser Zeit verfasste er literarische Werke und arbeitete gleichzeitig als Redakteur der "Internationalen Klinischen Rundschau". 1893, nach dem Tod seines Vaters, eröffnete er eine Privatpraxis. Sein künstlerisches Schaffen umfasst Dramen und Prosa, die sich durch Einblicke in die seelischen Vorgänge seiner Figuren auszeichnen und die Gesellschaft widerspiegeln, aber auch immer wieder Skandale und Debatten auslösen. Dennoch erhielt Schnitzler bereits zu Lebzeiten zahlreiche Auszeichnungen, wie den Bauernfeld-Preis für "Lebendige Stunden", den Raimund-Preis für "Der junge Medardus" oder den Wiener Volkstheaterpreis für "Professor Bernhardi". Zu Schnitzlers bekanntesten Werken zählen die Dramen "Anatol", "Liebelei", "Der grüne Kakadu", "Reigen", die Novellen "Frau Bertha Garlan" und "Lieutenant Gustl" sowie der Roman "Therese". Arthur Schnitzler starb 1931 an den Folgen einer Gehirnblutung. Er gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der Wiener Moderne.