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Im Angesicht der Apokalypse
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| Themen | Gesellschaft und Sozialwissenschaften Politik und Staat Politische Strukturen und Prozesse |
|---|---|
| ISBN | 9783882213881 |
| Sprache | Deutsch |
| Erscheinungsdatum | 01.07.2014 |
| Größe | 22 x 15 cm |
| Verlag | Matthes & Seitz Berlin |
| Übersetzung | Stefanie Günthner |
| Lieferzeit | Derzeit nicht lieferbar |
| Herstellerangaben | Anzeigen MSB Matthes & Seitz Berlin Verlagsgesellschaft mbH info@matthes-seitz-berlin.de |
Bewaffnete Konflikte, Umweltkatastrophen, Terrorismus und Krieg gegen den Terror: Was uns als stets neuer Ausbruch von Gewalt erschaudern lässt, ist für René Girard Ausdruck eines planetarischen Gesetzes der entfesselten Gewalt, das unsere Zivilisation an die Schwelle zur wirklichen Apokalypse rückt. Der Krieg ist nicht mehr die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln, die Mittel haben sich verselbstständigt zur Fortsetzung des Krieges ins Unendliche, attestiert Girard in Fortführung des preußischen Militärhistorikers Carl von Clausewitz. Girard begibt sich in diesem Gesprächsbuch mit Benoît Chantre auf eine historische Exkursion durch die deutschfranzösischen Beziehungen, debattiert über die Rolle der Kirche und des Papstes, die Ursachen des globalen Terrorismus und spricht eine eindringliche Warnung aus: »Ein Ende Europas, der abendländischen, ja der ganzen Welt ist möglich. Diese Möglichkeit steht heute sehr real vor uns.«
| Themen | Gesellschaft und Sozialwissenschaften Politik und Staat Politische Strukturen und Prozesse |
|---|---|
| ISBN | 9783882213881 |
| Sprache | Deutsch |
| Erscheinungsdatum | 01.07.2014 |
| Größe | 22 x 15 cm |
| Verlag | Matthes & Seitz Berlin |
| Übersetzung | Stefanie Günthner |
| Lieferzeit | Derzeit nicht lieferbar |
| Herstellerangaben | Anzeigen MSB Matthes & Seitz Berlin Verlagsgesellschaft mbH info@matthes-seitz-berlin.de |
Kirstin Breitenfellner in FALTER 15/2015 vom 08.04.2015 (S. 19)
Der bekannteste Satz des Kriegstheoretikers Carl von Clausewitz (1780–1831) besagt, dass der Krieg Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln sei. Aber wer weiß schon, dass von Clausewitz den Krieg als Zweikampf betrachtete und den Beginn des Krieges erst mit der Verteidigung ansetzte? Der Religionsphilosoph René Girard versucht von Clausewitz’ Abhandlung „Vom Kriege“ (1832–34) zu Ende zu denken, das heißt den Krieg (und hier vor allem die jahrhundertelange Feindschaft zwischen Frankreich und Deutschland) zu verstehen. Die schon in anderen Werken verwendete Dialogform trägt stark zur Verständlichkeit der hier diskutierten komplexen Gedanken bei.
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