Den Liberalismus entzaubern

Über den Marxismus Domenico Losurdos
Taschenbuch
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Reihe Neue Kleine Bibliothek
Themen Gesellschaft und Sozialwissenschaften Gesellschaft und Kultur, allgemein Kultur- und Medienwissenschaften Kulturwissenschaften Ideengeschichte, Geistesgeschichte
ISBN 9783894388829
Sprache Deutsch
Erscheinungsdatum 01.10.2026
Größe 19.7 x 13 cm
Verlag PapyRossa Verlag
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HerstellerangabenAnzeigen
PapyRossa Verlags GmbH & Co. KG
Luxemburger Str. 202 | DE-50937 Köln
mail@papyrossa.de
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Kurzbeschreibung des Verlags

Der Liberalismus sieht sich als Denktradition, die die Freiheit des Individuums in ihr Zentrum stellt. Doch wie ist damit zu vereinbaren, dass die ersten Präsidenten der USA Sklavenhalter waren? Tatsächlich waren Liberalismus und Sklaverei eine Zwillingsgeburt. Mit dem Kapitalismus entstand in den liberalen Ländern das Proletariat, ein Heer ›weißer Sklaven‹. Der Liberalismus führte auch nicht zur Gleichstellung der Frauen. Er habe sich, so ein verbreiteter Mythos, aus einem inneren Impuls heraus zur Demokratie gewandelt. Doch war es erst der Kampf der Unterdrückten, der ihre Emanzipation ermöglichte. Die großen Revolutionen sind Ausdruck davon. Steht die Französische für die Propagierung der Menschenrechte, so ging von der Oktoberrevolution der Impuls zur Befreiung der unterdrückten Völker aus. Das Ende des realen Sozialismus stellte für Domenico Losurdo daher eine Niederlage dar, aber nicht das endgültige Scheitern eines Emanzipationsprozesses. Er benennt offen die Fehler des Realsozialismus und fordert dazu auf, aus ihnen zu lernen. Andreas Wehr zeichnet die Gedankengänge des Philosophen und Historikers nach und verweist auf bisher übersehene Zusammenhänge.

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