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| Themen | Belletristik Allgemein, nicht nach Genre Allgemein und literarisch |
|---|---|
| ISBN | 9783895613531 |
| Sprache | Deutsch |
| Erscheinungsdatum | 25.01.2024 |
| Größe | 20.5 x 12.5 cm |
| Verlag | Schöffling |
| Lieferzeit | Lieferung in 2-5 Werktagen |
| Herstellerangaben | Anzeigen Schöffling & Co. Verlagsbuchhandlung GmbH Kaiserstraße 79 | DE-60329 Frankfurt am Mai info@schoeffling.de |
Nora Rischer sitzt im Behandlungsstuhl einer Kinderwunschpraxis, als eine E-Mail sie erreicht: Rassistischer Vorfall an unserer Universität. Sie ist neugierig, vorauseilend empört – und sie stutzt: Ist da etwa ihr eigenes Seminar in der Germanistik gemeint? Rischer ist erschüttert. In ihrem Kopf werden kritische Stimmen laut, eine innere Anklage beginnt: Hat sie sich als Dozentin tatsächlich rassistisch verhalten? Soll sie sich entschuldigen? Und weshalb? Aus ehrlichem Schuldbewusstsein oder um sich zu retten? Wird sie gecancelt, obwohl sie kein alter weißer Mann ist, sondern eine queere Frau, die sich bislang für linksliberal gehalten hat?
Die Rassistin ist eine schwarze Komödie, die den Rückzug auf allzu bequeme Gewissheiten verweigert. Komisch und präzise nimmt die Autorin all die menschlichen Reflexe, Widersprüche und rhetorischen Geschütze unter die Lupe, die einen konstruktiven gesellschaftlichen Austausch über Diskriminierung so kompliziert machen.
| Themen | Belletristik Allgemein, nicht nach Genre Allgemein und literarisch |
|---|---|
| ISBN | 9783895613531 |
| Sprache | Deutsch |
| Erscheinungsdatum | 25.01.2024 |
| Größe | 20.5 x 12.5 cm |
| Verlag | Schöffling |
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| Herstellerangaben | Anzeigen Schöffling & Co. Verlagsbuchhandlung GmbH Kaiserstraße 79 | DE-60329 Frankfurt am Mai info@schoeffling.de |

Sebastian Fasthuber in FALTER 7/2024 vom 14.02.2024 (S. 29)
Ist Nora Rischer eine Rassistin? Der Vorwurf ereilt die Germanistin bei der Insemination in der Praxis ihrer Gynäkologin. Im Liegen liest die Mittvierzigerin am Handy ein Massenmail der Uni über einen rassistischen Vorfall: "Eine Lehrperson missbrauchte ihre strukturelle Macht, um drei internationalen Studierenden auf Grundlage der Ethnizität die Lernfähigkeit abzusprechen." Ups: Damit ist sie gemeint.
Eine unbedachte Äußerung löst in Jana Scheerers schwarzer Komödie eine Kettenreaktion aus. "Die Rassistin" ist eine wunderbare Satire auf identitätspolitische Debatten, die moderne Shitstorm-Kultur und vermeintliche moralische Überlegenheit. Die Autorin ist sprachlich mit allen Wassern gewaschen. Es gelingt ihr, sich über diskursive Spagate lustig zu machen und die verhandelten Themen zugleich ernst zu nehmen.

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