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| ISBN | 9783895815713 |
|---|---|
| Erscheinungsdatum | 21.03.2022 |
| Genre | Belletristik/Erzählende Literatur |
| Verlag | Alexander |
| Übersetzung | Dirk Hemjeoltmanns |
| Übersetzung | Julian Barnes, Bernhard Liesen |
| Lieferzeit | Lieferung in 2-5 Werktagen |
| Herstellerangaben | Anzeigen Alexander Verlag Berlin Fredericiatr. 8 | DE-14050 Berlin info@alexander-verlag.com |
»Daudet hatte den kalten Blick – aber auch ein mitfühlendes, leidendes Herz.« Julian Barnes
Zwischen 1887 und 1895 protokollierte der Romancier Alphonse Daudet frei von jedem Selbstmitleid die Etappen seiner Syphiliserkrankung. Zwischen den Zeilen schimmert eine fast ungebrochene Schaffenskraft eines Wortkünstlers auf, der mit Hilfe von Morphium und Chloral täglich nur noch wenige Stunden schreiben konnte.
Daudets Notizen, ergänzt durch die medizinisch-biografisch-historischen Anmerkungen des Herausgebers Julian Barnes, sind ein kleines Meisterwerk.
Die Originalausgabe von La Doulou erschien erst 1930 in Paris; die deutsche Erstausgabe 2003 im Bremer manholt verlag.
»Der Faszination, die von diesem schmalen Band ausgeht, kann man sich schlecht entziehen. Ein seltsam heller, eisklarer Ton durchdringt hier alles. Schmerz lässt den einen schreien, den anderen verstummen, Daudet aber versucht, sich im Moment der Pein zum Sprechen zu zwingen. Die Reise ins Land der Schmerzen wird eine Suche nach einer Wahrheit jenseits der Sprache. Kreisend, bohrend, wie der Schmerz selbst, so sucht Daudet nach Bildern, wenigstens sein Erscheinen zu erfassen.« Benedikt Erenz, DIE ZEIT
| ISBN | 9783895815713 |
|---|---|
| Erscheinungsdatum | 21.03.2022 |
| Genre | Belletristik/Erzählende Literatur |
| Verlag | Alexander |
| Übersetzung | Dirk Hemjeoltmanns |
| Übersetzung | Julian Barnes, Bernhard Liesen |
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Sebastian Fasthuber in FALTER 30/2022 vom 27.07.2022 (S. 30)
"Im Land der Schmerzen" hat der französische Schriftsteller Alphonse Daudet (1840-1897) viel Zeit verbracht. Über einen Zeitraum von acht Jahren protokollierte er die Etappen seiner Syphilis-Erkrankung, die er seinem ausschweifenden Liebesleben verdankte. Daudet war ein Erfolgsautor seiner Zeit, bekannt wurde er mit humoristischen Romanen. Sein Freund Émile Zola nannte ihn einen "charmeur", was man als doppeldeutiges Lob auch als Hinweis auf mangelnden Tiefsinn seiner Werke verstehen kann.
Im Angesicht des nahenden Endes lief Daudet in seinen letzten Jahren jedoch zu großer Form auf. Die kurzen Texte sind messerscharfe Beobachtungen ("Man muss viele Tode sterben, ehe man stirbt") und angenehm frei von Wehleidigkeit. Im Zeitalter der Überempfindlichkeit ist dieses Büchlein ein schönes Gegengift.

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