Kulturtransfer und monarchischer »Philhellenismus«

Bithynien, Pontos und Kappadokien in hellenistischer Zeit
439 Seiten, Hardcover
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Reihe Schriften zur politischen Kommunikation
Themen Gesellschaft und Sozialwissenschaften Politik und Staat
ISBN 9783899715361
Sprache Deutsch
Erscheinungsdatum 18.03.2009
Größe 24.5 x 16.3 cm
Verlag V&R unipress
Reihe herausgegeben von Gustavo Corni, Luise Schorn-Schütte, Angela De Benedictis, Brigitte Mazohl-Wallnig
LieferzeitLieferbar in 14 Werktagen
HerstellerangabenAnzeigen
Brill Deutschland GmbH
Robert-Bosch-Breite 10 | DE-37079 Göttingen
productsafety@degruyterbrill.com
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Kurzbeschreibung des Verlags

Die Königreiche Bithynien, Pontos und Kappadokien stellten in der hellenistischen Staatenwelt eher »Randstaaten« dar. Da sie im Gegensatz zu den Großreichen nicht von makedonischen, sondern indigenen Dynastien beherrscht wurden, ermöglichen sie eine spezifische Sicht auf die vieldiskutierte Frage nach den Modalitäten von »Hellenisierung«.Thema der Studie sind die Bedingungen der Kulturkontakte in diesen Gebieten. Im Mittelpunkt steht die Rolle der indigenen Könige. Obwohl bestimmte Aspekte der Repräsentation der Könige vor einer von griechischen Normen und Werten geprägten Weltöffentlichkeit durchaus als »Philhellenismus« zu kennzeichnen sind, muss betont werden, dass diese Monarchen lediglich auf ein etabliertes Herrschaftsrepräsentationssystem reagierten. Hiermit eine intentionale Hellenisierungspolitik gegenüber ihren indigenen Untertanen zu verbinden, ist problematisch. The kingdoms of Bithynia, Pontos and Cappadocia lay at the borders of the ancient Hellenistic world. In contrast to the larger kingdoms of that time, they were not under the dominance of the Macedonian, but rather of indigenious dynasties. This situation allows us to take a new look at the oft discussed question of how the spread of Hellenism took place. This study considers the conditions under which cultural contacts occurred in this region. The central emphasis lies on the role of the indigenious kings, who, it is said, purposefully spread Greek culture in their own empires. Although certain aspects of the representation of the kings to a public shaped by Greek norms and values may be considered “philhellenism”, it must still be pointed out that these kings were only reacting to an already existent system of representing authority. To deduce from that an intentional Hellenistic assimilation toward their indigenious subjects remains problematic.

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