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| Reihe | REVISITED / Moderne Klassiker |
|---|---|
| Themen | Belletristik Allgemein, nicht nach Genre Allgemein und literarisch |
| ISBN | 9783902950314 |
| Sprache | Deutsch |
| Erscheinungsdatum | 01.02.2015 |
| Größe | 20 x 13 cm |
| Verlag | MILENA |
| Nachwort von | Milan Dubrovic |
| Vorwort | Joseph Roth |
| Lieferzeit | Lieferung in 2-5 Werktagen |
Die Familie Adorno stammt aus einem Patriziergeschlecht, dessen Ahnherr in den Dienst Maria Theresias trat und dem Habsburgerstaat eine Anzahl treuer Untertanen schenkte. Max, sein jüngster Spross, Sohn einer lebenslustigen Mutter, die ihren Gatten mit einer hochgestellten Person aus dem Kaiserhaus betrügt und der Ehre wegen ihre Familie verlassen muss, lebt halb verwaist im strengen Wiener Vaterhaus. Der Vater hat keine rechte Beziehung zum sensiblen Sohn und schickt ihn aufs Gymnasium nach Prag, später in eine mährische Kadettenanstalt. Als Max mit Oberst Redl bekannt gemacht und dieser die Hauptfigur eines Skandals wird, holt der Vater, tief beschämt, ihn wieder nach Wien zurück. Max verliebt sich erst in ein junges Mädchen, dann in die Frau Rittmeister von Barco. Das Fulminante und Einzigartige an Tschuppiks Roman ist die Fülle an subtilen Stimmungen, an ergreifenden Konstellationen, an hochinteressanten Betrachtungen der damaligen Gesellschaft und ihrer Werte sowie die kurzweiligen Beschreibungen politischer und historischer Gegebenheiten. Über ein völkerverbindendes Österreichertum, das lange verloren ist. So endet auch Tschuppiks Roman: Max wird eingezogen, der Erste Weltkrieg beginnt.
| Reihe | REVISITED / Moderne Klassiker |
|---|---|
| Themen | Belletristik Allgemein, nicht nach Genre Allgemein und literarisch |
| ISBN | 9783902950314 |
| Sprache | Deutsch |
| Erscheinungsdatum | 01.02.2015 |
| Größe | 20 x 13 cm |
| Verlag | MILENA |
| Nachwort von | Milan Dubrovic |
| Vorwort | Joseph Roth |
| Lieferzeit | Lieferung in 2-5 Werktagen |

Gerlinde Pölsler in FALTER 28/2020 vom 08.07.2020 (S. 17)
Der „Oasch“ steht gerade im Zentrum politischer Debatten, und so erinnert man sich auch des Wiener Journalisten Karl Tschuppik (1876–1937), der laut Friedrich Torberg davon träumte, eine Zeitung namens „Der Arsch“ zu gründen. Er tat es nie, hinterließ aber lesenswerte Bücher. Sein letztes war „Ein Sohn aus gutem Hause“: ein Familienroman aus der Zeit der Monarchie, beginnend Anfang des 20. Jahrhunderts, endend am Vortag des Ersten Weltkriegs.

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