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| ISBN | 9783903290761 |
|---|---|
| Erscheinungsdatum | 12.05.2022 |
| Genre | Belletristik/Essays, Feuilleton, Literaturkritik, Interviews |
| Verlag | bahoe books |
| Herausgegeben von | Wolfgang Paterno |
| Lieferzeit | Lieferung in 3-10 Werktagen |
«Handbuch gegen den Krieg.» ist kein Brevier über das globale und alltägliche Morden und Menschenschlachten auf offenem Feld und in Städteschluchten. Krieg lässt sich nicht auf einfache Antworten herunterbrechen. Marlene Streeruwitz
hat in ihrem Denken und Schreiben den Grat zwischen Psychose und Patriarchat, Politik und Privat, Verlieren und Gewinnen, Vergangenheit und Gegenwart, Krieg und Frieden nie verlassen.
Es heißt, Handbücher würden ein Wissensgebiet in systematischer Form behandeln. «Handbuch gegen den Krieg.» geht weit darüber hinaus. Weil es immer Krieg gebe, so Streeruwitz, wüssten wir nichts über Frieden. Dieses Buch zeigt auf, wie
Friede das Modell für die Lebensführung sein muss, wie Krieg das Gegenteil von Leben und des Demokratischen ist, welche Schritte zum Frieden notwendig wären.
«Handbuch gegen den Krieg.» ist die Momentaufnahme unserer Gegenwart, mit Blitzlicht erhellt.
| ISBN | 9783903290761 |
|---|---|
| Erscheinungsdatum | 12.05.2022 |
| Genre | Belletristik/Essays, Feuilleton, Literaturkritik, Interviews |
| Verlag | bahoe books |
| Herausgegeben von | Wolfgang Paterno |
| Lieferzeit | Lieferung in 3-10 Werktagen |

Kirstin Breitenfellner in FALTER 46/2022 vom 16.11.2022 (S. 20)
Krieg ist hässlich. Dieses Buch ist schön, nicht nur im bibliophilen Sinn. Die streitbare Autorin Marlene Streeruwitz legt damit keinen Essay, sondern eher Betrachtungen vor, Miniatur-Definitionen, die dazu angetan sind, in die aufgeheizte Debatte über den aktuellen Krieg Russlands gegen die Ukraine mehr Abstand und Ruhe zu bringen. Kriege sind keine Naturereignisse, sondern gemacht, definiert Streeruwitz. Krieg ist das Gegenteil von Zivilisation, Ethos und dem Demokratischen an sich, denn er beruht auf Gewalt und Angst. Zur Perversion des Krieges zählt sie die vergeblichen Versuche, zu helfen und seine Folgen zu mildern. Der in Kriegen erstarkende Nationalismus gehört für Streeruwitz zu den Pseudogefühlen. Und der Frieden? Davon lernen wir nichts, bedauert die Autorin, deswegen könne es in der Eindämmung des Krieges nur um die vorsichtige Suche nach einer Kultur gehen, "die sich vor Frieden nicht scheut", im Sinne einer "Regulierung von Gewalt mit dem Ziel der Gewaltlosigkeit". Und gibt damit eine Richtung an.

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