Tagebücher. "Gefährlich Leben"

Die letzten Jahre 1926-1928
300 Seiten, Hardcover
€ 22,90
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ISBN 9783903406421
Erscheinungsdatum 01.11.2025
Genre Belletristik/Briefe, Tagebücher
Verlag Brot & Spiele Verlag
Herausgegeben von Max Haberich
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Kurzbeschreibung des Verlags

„Erst heule ich, dann will ich mich erschießen, dann spreche ich ruhig, dann will ich mich wieder erschießen, dann versöhnen wir uns.“ (12.12.1927)
Lili Schnitzlers Beziehung zu dem faschistischen Offizier, Arnoldo Cappellini, den sie mit achtzehn heiratete, endete mit einem beklagenswerten Unfall, als sie ein Jahr später eine Pistole gegen sich selbst richtete. Über ihr turbulentes Ehejahr ist noch immer erstaunlich wenig bekannt. Ihre Eltern ließen ihr Tagebuch mehr als neunzig Jahre lang testamentarisch sperren – das hatte seine berechtigten Gründe. Nun liegen die letzten beiden Jahre ihres Lebens erstmalig beinahe Tag für Tag vor.
Mit der Legende, dass Lili seit der Kindheit psychischen Störungen unterlag, wird aufgeräumt – denn es wird in ihren Einträgen offensichtlich, dass Lili leben wollte. Ferner taucht ein Name auf, der in der Forschung bislang nicht bekannt war, und der beweist: Schnitzlers Tochter war in ihren letzten Wochen neben Arnoldo noch in einen anderen Mann verliebt.

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ISBN 9783903406421
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FALTER-Rezension

Sebastian Fasthuber in FALTER 7/2026 vom 11.02.2026 (S. 28)

Warum starb Lili Schnitzler? Die Tochter von Arthur und Olga Schnitzler war nicht einmal 19 Jahre alt, als sie sich 1928 nach einer Auseinandersetzung mit ihrem Ehemann, einem wesentlich älteren italienischen Faschisten, in die Brust schoss. Ihre Tagebücher ließ die Familie lange testamentarisch sperren. Nun durften die Aufzeichnungen aus Lilis turbulenten Ehejahren erscheinen.

Eine literarische Entdeckung sind sie nicht. Dafür lesen sich die Beobachtungen zu banal und oberflächlich. Paradoxerweise liegt darin aber auch der Reiz des Buches: in der totalen Engführung auf das eigene Empfinden und die ständigen Stimmungsschwankungen. Was vor der Haustür oder politisch gerade passiert, kümmert Lili kein bisschen. Als Dokument einer toxischen Beziehung -keine Erfindung der Gegenwart! - ist das durchaus reizvoll.

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