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| ISBN | 9783905951004 |
|---|---|
| Erscheinungsdatum | 30.08.2010 |
| Genre | Belletristik/Gegenwartsliteratur (ab 1945) |
| Verlag | Secession Verlag für Literatur |
| Lieferzeit | Lieferung in 7-14 Werktagen |
Achtung: Hier werden Tabus nicht nur gebrochen, Perversionen nicht nur missbraucht! - Nein, hier werden Tabubruch und Perversion zur Erkundung von Wahrheit eingesetzt. Und das Schönste an dieser bitter grotestken fivtiven Biographie: Wir lachen. Wir lachen lauthals und sind über uns selbst erschrocken.
Andres gesagt: aus den Mordsplänen einer Grossmutter an ihrem Mann, verpackt als Gutenachtgeschichten für den Enkel, erwachsen Jahre später folgenschwere Erkenntnisse, vor denen keine Wahrheit mehr sicher ist. Sind wir somit der Vergangenheit ausgeliefert? Ist es möglich, dass ihr dunkler Wahnsinn den hellen Irrsinn unserer Tage nährt?
Mitnichten nur ein Familienroman, entwirft dieses Debüt ein seelisches Panorama unserer Zeit, das Existenzielles zur Sprache bringt und zugleich ein kostbares Rezept an die Hand liefert:
Freiheit? Gar Entscheidungsfreiheit? - Dass wir nicht lachen!
| ISBN | 9783905951004 |
|---|---|
| Erscheinungsdatum | 30.08.2010 |
| Genre | Belletristik/Gegenwartsliteratur (ab 1945) |
| Verlag | Secession Verlag für Literatur |
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Sebastian Fasthuber in FALTER 22/2011 vom 01.06.2011 (S. 23)
Es gibt Momente, in denen man dieses Buch zur Seite legen will, weil einfach alles zu viel ist. Auch wer sich an detaillierten Schilderungen von inzestuösen Verhältnissen stört, für den ist "Mein Leben in Aspik" nicht gemacht. Doch der von Steven Uhly, einem Deutschen mit – angeblich – bengalischen Wurzeln praktizierte literarische Irrsinn hat Methode. Uhly erzählt die Geschichte vom Aufwachsen eines jungen Mannes in einer außergewöhnlichen Sippschaft.
Der Bursche beginnt sich zu fragen, was bei ihm zu Hause los ist, als der senile Großvater eines Tages eines womöglich nicht restlos natürlichen Todes stirbt. Langsam kommt raus, dass Opa heimlich Pornofilme drehte und dafür jeder mit jedem verkehrte, sodass die tatsächlichen Verwandtschaftsverhältnisse in der Familie schwierig zu bestimmen sind. Und auch auf den Erzähler, der anfänglich angewidert reagiert, entfaltet seine weibliche Verwandtschaft bald eine unwiderstehliche Ausstrahlung. Eine Hardcore-Familienchronik, bei der einem das Lachen im Hals steckenbleibt. Der nächste Uhly kommt übrigens schon im Herbst.

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