100 Jahre Migros – Ein Spiegel der Schweiz

82 Seiten, Taschenbuch
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Reihe Du Kulturmagazin
Themen Gesellschaft und Sozialwissenschaften Gesellschaft und Kultur, allgemein Gesellschaftliche Gruppen, Gemeinschaften und Identitäten
ISBN 9783907315354
Sprache Deutsch
Erscheinungsdatum 02.07.2025
Größe 31.5 x 24.1 cm
Verlag Du Kulturmedien
Interview von Oliver Prange
Interview mit Ursula Nold
Beiträge von Felix E. Müller
Interview mit Oliver Prange, Regula Bochsler, David Bosshart, Deborah Bischof, Lea Ernst, Mario Irminger
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HerstellerangabenAnzeigen
Du Kulturmedien AG
Bätzibuck 5 | CH-8307 Ottikon
info@du-magazin.com
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Kurzbeschreibung des Verlags

Es gibt einen Grund, weshalb die Migros so stark in der Bevölkerung verankert ist. Lebensmittelhändler gibt es einige, aber nur eine Organisation, mit der sich die Menschen so stark identifizieren. Jede und jeder in der Schweiz hat einen Bezug zur Migros – als Kunde, als Genossenschafter, als Klubmitglied, als Kulturschaffender. Der Grund ist, dass die Migros eine Gesellschaftsordnung hat wie die Schweiz. Gottlieb Duttweiler hat sich die Schweiz zum Vorbild genommen. Das hat die Migros gross gemacht, birgt aber auch dieselben Schwächen. Dahinter steht die Kernidee der direkten Demokratie. Zuoberst steht der Bund, der spezifische Aufgaben erfüllt. Darunter die Kantone, die alles andere erledigen. Genau gleich die Migros: Zuoberst steht die Verwaltung, darunter die zehn Genossenschaften. Die Führung aber kommt von unten, nicht von oben. Nicht ein Einzelner gibt den Kurs vor, sondern der kollektive Wille des Volks. Der Gedanke ist, dass man nur gemeinsam stark sein kann. Unser Autor Felix E. Müller schreibt: «Diese Überzeugung ist tief in der DANN des Landes verankert und geht zurück auf die mittelalterlichen Alpgenossenschaften oder Alpkorporationen. Das Überleben in der harschen Natur der Gebirgswelt liess sich nur durch das sorgfältige Management der kargen Ressourcen garantieren.» In diese Richtung lenkte Duttweiler sein Unternehmen, als er 1940 seinen eigenen Reichtum aufgab, indem er die Migros in eine Genossenschaft umwandelte. «Das Gute im Schweizerland ist meist von unten gekommen», schrieb er 1940. Duttweiler kannte die Gefahren des Reichtums. Er war jung schnell reich geworden, verlor das Geld aber wieder. In seiner zweiten Karriere strebte er andere, soziale Ziele an. Darum verschenkte er seinen neu erworbenen Besitz an das Volk. Die Migros zählt heute 2,3 Millionen Genossenschafter. Gewinnstreben steht nicht im Vordergrund. Erst 2022 entschieden die Mitglieder in einer Urabstimmung, weiterhin keinen Alkohol zu verkaufen. Das Management muss sich danach richten. Stattdessen soll die Migros den Zugang zu höheren Gütern ermöglichen: Gesundheit, Bildung, Kultur. Die Schwächen des Systems aber sind in den letzten zehn Jahren immer offensichtlicher geworden. Die Führungsstruktur führte zu starker Verzettelung. Darum trennte man sich ab Februar 2024 von einigen Tochterunternehmen und Aktivitäten. Präsidentin Ursula Nold und CEO Mario Irminger sagen im gemeinsamen Interview mit Du, dass man Ballast abwerfen und sich wieder auf den Supermarkt konzentrieren will. Darum gründete man die zentral agierende Supermarkt AG mit eigenem Verwaltungsrat und eigener Geschäftsleitung, welche die Vorteile von regionaler und zentraler Führung vereinen. So soll der Geist der Migros auch die nächsten hundert Jahre weiterleben. Trotz allem Kollektivdenken: Letztlich ist es doch ein Einzelner, der den Kurs vorgibt – Gottlieb Duttweiler.

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Themen Gesellschaft und Sozialwissenschaften Gesellschaft und Kultur, allgemein Gesellschaftliche Gruppen, Gemeinschaften und Identitäten
ISBN 9783907315354
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Verlag Du Kulturmedien
Interview von Oliver Prange
Interview mit Ursula Nold
Beiträge von Felix E. Müller
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