Geschichte der Juden in Waldeck

Emanzipation und Antisemitismus vor 1900
300 Seiten, Taschenbuch
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Reihe Schriften der Kommission für die Geschichte der Juden in Hessen
ISBN 9783921434130
Erscheinungsdatum 01.01.1990
Genre Geschichte/Regionalgeschichte, Ländergeschichte
Verlag Kommission für die Geschichte der Juden in Hessen
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Kurzbeschreibung des Verlags

Wie in anderen deutschen Ländern strebten die Waldecker Juden im 19. Jahrhundert nach
staatsbürgerlicher Gleichberechtigung. Deutschland war der historische Raum, in dem um 1780 die Idee
einer Emanzipation der Juden zuerst formuliert wurde. In Deutschland entstand aber auch, etwa hundert
Jahre später, eine antisemitische Bewegung, die in ihrer Intensität und mit ihren schrecklichen Folgen alle
judenfeindlichen Strömungen früherer Jahrhunderte in den Schatten stellen sollte. Das Buch begleitet die
waldeckischen Juden in Nordhessen auf ihrem Weg vom Status der rechtlichen Unmündigkeit und
gesellschaftlichen Ausgrenzung hin zu gleichberechtigten Staatsbürgern im 19. Jahrhundert.
Die Darstellung – eine Berliner Dissertation aus der Schule von Prof. Reinhard Rürup – geht von der
wirtschaftlichen und sozialen Situation der Waldecker Bevölkerung im 18. Jahrhundert aus und schildert
die damalige Rolle der Juden als Hoflieferanten und Viehhändler. Eingehend untersucht der Verfasser die
Judenpolitik der Waldecker Fürsten, die im beginnenden 19. Jahrhundert auf die „Erziehung“ der
Waldecker Juden zu „besseren“ und „nützlicheren“ Untertanen gerichtet war. Im Zuge der Revolution von
1848 erreichten die Juden durch ein neues „Staatsgrundgesetz“ die staatsbürgerliche Gleichberechtigung.
Auch wenn den Juden nun teilweise der Aufstieg in das Bürgertum gelang, blieben doch – wie der
Verfasser nachweist – deutliche gesellschaftliche Schranken bestehen.
Besondere Aufmerksamkeit widmet der Verfasser dem Zusammenleben zwischen der christlichen und der
jüdischen Bevölkerung. Den Wurzeln der christlichen Judenfeindschaft geht er ebenso nach wie den
antijüdischen Aspekten in der „Erziehungspolitik“ des waldeckischen Staates. Eingehend analysiert der
Verfasser die Vorurteile und Stereotype, auf die sich der moderne Antisemitismus in Waldeck im späten
19. Jahrhundert gründet. – Die ebenso gründliche wie gut lesbare Untersuchung richtet sich an den Fachhistoriker
ebenso wie an Lehrkräfte und interessierte Bürgerinnen und Bürger.

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Reihe Schriften der Kommission für die Geschichte der Juden in Hessen
ISBN 9783921434130
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