Was heißt Freiheit?

Fragen an die organisierte Suizidhilfe
56 Seiten, Hardcover
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Reihe Schriftenreihe des Instituts für Lebens- und Familienwissenschaften
Themen Gesellschaft und Sozialwissenschaften Gesellschaft und Kultur, allgemein Soziale und ethische Themen Ethische Fragen, Themen und Debatten Sterbehilfe und Recht zu Sterben
ISBN 9783938116951
Sprache Deutsch
Erscheinungsdatum 01.12.2010
Größe 21 x 14 cm
Verlag Verlag für Kultur und Wissenschaft
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HerstellerangabenAnzeigen
VKW Prof. Schirrmacher GmbH
Friedrichstr. 38 | DE-53111 Bonn
info@vkwonline.com
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Kurzbeschreibung des Verlags

Ausgangspunkt für das Entstehen dieser Arbeit war eine persönliche Auseinandersetzung mit der Schrift ‚Das Sterben leben – Entscheidungen am Lebensende aus evangelischer Perspektive‘ des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes (Reihe SEK Positionen Nr. 9, 2007). Bei der Beschäftigung mit diesem schwierigen Thema musste erkannt werden, dass sich nicht nur die evangelische Kirche der Schweiz, sondern auch die Beratungsorgane der Bundesbehörden wie die Nationale Ethikkommission im Bereich Humanmedizin (NEK), geschweige denn eine breitere Öffentlichkeit kaum vertieft mit dem neuartigen Phänomen der organisierten Suizidhilfe befassten. Die Haltungen schwankten unentschieden zwischen Bedenken und Toleranz. Das Thema erschien tabu, so viel auch in letzter Zeit vor allem zur Sterbehilfe gesagt und geschrieben worden ist. Diese Lücke kann durch eine einzelne Stellungnahme nicht geschlossen werden. Die vorliegende Schrift versucht, einen anderen Weg zu beschreiten als den eines lavierenden ‚Laisser-faire‘. Sie möchte damit der gerade in der Schweiz dringend notwendigen ethisch-philosophischen und juristisch-politischen Debatte über dieses exponierte Thema einen neuen Anstoss geben. Dabei hat sich die für eine Beurteilung der Ziele und Ansprüche der organisierten Suizidhilfe sowie ihrer Legitimation zentrale Frage ergeben, von welchem Freiheitsverständnis aus die Auseinandersetzung mit dieser modernen Erscheinung geführt werden soll. Das Buch mündet in den Vorschlag, auf die radikale Freiheit zu setzen, wie sie der an der Universität Zürich lehrende Theologe Arthur Rich (1910–1992) für einen menschengerechten Umgang mit Freiheit und Bindung im Rechtsstaat entworfen hat, statt auf den mit der vorherrschenden Emanzipationseuphorie verbundenen Freiheitsbegriff der Selbstbestimmung über Leben und Tod als Kriterium für einen sorgsamen Umgang mit Sterbewilligen abzustellen.

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Reihe Schriftenreihe des Instituts für Lebens- und Familienwissenschaften
Themen Gesellschaft und Sozialwissenschaften Gesellschaft und Kultur, allgemein Soziale und ethische Themen Ethische Fragen, Themen und Debatten Sterbehilfe und Recht zu Sterben
ISBN 9783938116951
Sprache Deutsch
Erscheinungsdatum 01.12.2010
Größe 21 x 14 cm
Verlag Verlag für Kultur und Wissenschaft
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