Werk oder Leben

Elf Porträts und Taxierungen zur irischen Literatur der Moderne und Nachmoderne
112 Seiten, Taschenbuch
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Reihe rejoyce pocket
ISBN 9783947261659
Erscheinungsdatum 02.02.2026
Genre Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft/Englische Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft
Verlag Edition Rejoyce
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HerstellerangabenAnzeigen
Edition Rejoyce
Südwesthörner Straße 7 | DE-25924 Emmelsbüll-Horsbüll
rejoyce@gmx.de
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Kurzbeschreibung des Verlags

Das 20. Jahrhundert war literaturgeschichtlich in mancher Hinsicht ein irisches Jahrhundert – oder genauer: ein Jahrhundert irischer Autoren. Mit George Bernard Shaw, William Butler Yeats, Samuel Beckett und Seamus Heaney hat das kleine Land am Westrand Europas gleich vier Literaturnobelpreisträger hervorgebracht, auch wenn der Großmeister James Joyce diesen Preis nie bekommen hat. Speziell hervorgetan haben irische Autoren sich, wenn es darum ging, besonders ambitionierte, unkonventionelle und oftmals auch vertrackte Werke zu schaffen.

Der Band „Werk oder Leben“ porträtiert zunächst in chronologischer Folge neun sehr unterschiedliche literarische Stimmen irischer Herkunft. Den Anfang macht unter dem Titel „Genie im Dilettantismus“ Amanda Ros, eine Meisterin der unfreiwilligen Komik, die mit ihren fehlgeleiteten Stilexzessen auch ernsthafte Literaten in ihren Bann zog. Es folgen Porträts des Dramatikers John Millington Synge („Archaik in der Moderne“) sowie der drei Literaturgiganten James Joyce („Werk im ständigen Wandel“), Samuel Beckett („Leben im Werk“) und Flann O’Brien („Leben und Werk in vielerlei Identität“). Mit dem Erzähler Eugene McCabe („Werkabbruch im Lebenstrauma“) und dem Lyriker Seamus Heaney („Leben im Gedicht“) werden zwei Autoren des letzten Jahrhunderdrittels vorgestellt, bevor wir mit den Romanciers Colm Tóibín („Landschaft im Werk“) und Roddy Doyle („Leben hinter dem Werk“) die Jahrtausendwende erreichen.

Zwei Überblicke stellen am Schluß des Bandes den größeren Kontext her. Unter dem Titel „Ende des Torfrauchs“ wird die irische Literatur in einer Zeit nach den Klischees durchleuchtet, wie sie sich 1996 anläßlich des irischen Buchmessenschwerpunkts präsentierte; eine zweite Sichtung, gut ein Jahrzehnt später vorgenommen, bleibt angesichts der Frage „Wo ist die irische Literatur geblieben?“ allerdings skeptischer. Es sieht so aus, als spielten irische Autoren im 21. Jahrhundert keine sonderlich markante Rolle mehr; ob womöglich von irischen Autorinnen in Zukunft mehr zu erwarten wäre, läßt sich heute naturgemäß noch nicht beantworten, auch wenn etwa Claire Keegan, Sara Baume oder Anna Burns hoffen lassen.

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ISBN 9783947261659
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