Kaiserschmarrn

Mein grandioser Sommer mit Ziege
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Kurzbeschreibung des Verlags:

Eigentlich ist Arthurs Familie wegen des ruhigen Landlebens in das neue Haus direkt am Waldrand gezogen. Doch für den neunjährigen Arthur ist schnell Schluss mit Ruhe und Beschaulichkeit, als die Ziege seiner neugewonnenen Freundin Fanny und ihres Bruders Freddy plötzlich zu sprechen beginnt. Kaiser Cäsar Napoleon Alexander der Größere, wie die Ziege sich nennt, hält die drei Kinder mit höchst kaiserlichen Ansprüchen ganz schön auf Trab. Als dann auch noch die Väter der Freunde über ein Waldgrundstück in Streit geraten, ist Chaos vorprogrammiert. Denn unterschiedlicher könnten die beiden Väter – ein Architekt mit ehrgeizigen Plänen einerseits und ein exzentrischer Schamane andererseits – kaum sein. Ob hier vielleicht eine kaiserliche Ziege weiterhelfen kann?
Eine hinreißend komische Geschichte darüber, dass man mit den richtigen Freunden und ein paar gewitzten Einfällen mit allem fertig werden kann – selbst mit sprechenden Ziegenkaisern und sturen Vätern. Erzählt und durchgehend farbig illustriert von Leonora Leitl.

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FALTER-Rezension

Das Beste aus zwei Lebenswelten

Im Schachtelhaus von Arthurs Familie steht, liegt und hängt alles in Reih und Glied. Schließlich ist der Papa Architekt und hat es selbst geplant. Das Zuhause von Arthurs neuen Freunden Fanny und Freddy dagegen ist ein Kramasuri mit Messie-artigen Auswüchsen: Hinter dem Haus wuchert ein Schrotthaufen. Findet zumindest Fannys Mutter. Ihr Papa nennt das „Protest gegen die Wegwerfgesellschaft“. Irgendwann wird er das alles reparieren!

Hauptberuflich ist er Schamane, er führt seine Klienten in den Wald, auf dass diese sich Bäume umarmend von ihren Problemen lösen. Dass der neue Nachbar, Arthurs Papa, nun in diesem Wald ein stylisches Baumhaus bauen und dafür einen alten Baumriesen umhacken will, packt er gar nicht. Außer mit ihren zankenden Vätern müssen sich Arthur und seine Freunde noch mit der Ziege herumschlagen, die nach Verzehr schamanischer Kräuter zu sprechen anhob: Sie hält sich für „Kaiser Cäsar Napoleon Alexander den Größeren“. Und beansprucht sogar Arthurs Bett für sich.

Leonora Leitls Kinderliteratur füllt bereits ein ganzes Bücherregal, sie ist Trägerin des Österreichischen Kinder- und Jugendbuchpreises. Und weil sie auch die Meisterklasse für Grafik- und Kommunikationsdesign in Linz absolviert hat, illustriert sie ihre Bücher gleich selbst. Die Sache mit der Voodoopuppe, die mutmaßlich Fannys Papa dem Arthur-Papa samt Nadeln im Kopf vor die Haustür legt, ist ein bisserl dick aufgetragen. In Summe aber hat Leonora Leitl liebevoll zwei Arten zu leben porträtiert – und lässt die ungleichen Neo-Nachbarn am Ende einander doch näherkommen. Man muss einander ja nicht den ganzen Tag abbusseln und kann doch Gemeinsames finden, so die Botschaft. „Geht es Ihnen eigentlich auch so, dass Sie der Restlfresser der Familie sind“, fragt der eine Vater den anderen. „Ja“, erwidert der: „Nach mir kommt nur der Komposthaufen.“ Na bitte, geht doch!

Gerlinde Pölsler in Falter 11/2022 vom 18.03.2022 (S. 28)

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Produktdetails
Mehr Informationen
ISBN 9783948743086
Erscheinungsdatum 15.03.2022
Umfang 208 Seiten
Genre Kinder- und Jugendbücher/Kinderbücher bis 11 Jahre
Format Hardcover
Verlag kunstanstifter GmbH & Co. KG
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