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Kurzbeschreibung des Verlags
Mit dem Roman 'Die Kapuzinergruft' setzte Joseph Roth 1938 seine Geschichte der altösterreichischen Familie Trotta aus 'Radetzkymarsch' fort: Franz Ferdinand Trotta gehörte vor dem 1. Weltkrieg zur gehobenen Wiener Gesellschaft. Doch als er nach Kriegsende in die Hauptstadt zurückkehrt, hat sich alles verändert. Nur mühselig vermag sich Trotta durchzuschlagen, seine Frau verlässt ihn, schließlich marschieren die Nazis ein. Die Kapuzinergruft, Grablege der österreichischen Kaiser, hat als Symbol der immerwährenden Herrschaft der Habsburger endgültig ausgedient.
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Über den Autor
Joseph Roth (1894-1939) war einer der bedeutendsten deutschsprachigen Erzählern und Journalisten des 20. Jahrhunderts. Bereits während seiner Schulzeit verfasste Roth erste Gedichte. Zunächst begann er ein Studium in Germanistik und Philosophie an der Universität Lemberg, wechselte dann aber in die selben Fächer an die Universität Wien. 1915 veröffentlichte er mit "Welträtsel" sein erstes Gedicht. Später war Roth als Redakteur bei verschiedenen Zeitungen tätig. Mit seinen Feuilletons wurde Joseph Roth zu einem der angesehensten deutschen Journalisten der 1920er Jahre. Ab 1923 entstanden etliche erzählerische Werke, darunter "Das Spinnennetz", "Hotel Savoy" und "Die Rebellion". Den internationalen Durchbruch schaffte der Schriftsteller 1932 mit "Radetzkymarsch", welchem der Fortsetzungsroman "Die Kapuzinergruft" und die Novelle "Die Büste des Kaisers" folgten. Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten in Deutschland emigrierte Roth nach Paris. Joseph Roth starb am 27. Mai 1939 in Paris.