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Kurzbeschreibung des Verlags
Peter Rosegger (1843-1918) veröffentlichte seine autobiografischen Erzählungen 'Als ich noch der Waldbauernbub war' 1902. Aufgewachsen auf dem elterlichen Hof im steiermärkischen Alpl erlebte er den harten Alltag der sog. Waldbauern von Kindes Beinen an. Rosegger, der zunächst Wanderschneider werden sollte und damit zu einem Leben in Armut verurteilt gewesen wäre, gelang es erst durch eine Reihe glücklicher Zufälle, seine Herkunft abzuschütteln und Journalist und später einer der populärsten Schriftsteller seiner Zeit zu werden.
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Über den Autor
Peter Rosegger wurde am 31. Juli 1843 in Alpl/Krieglach geboren. Nachdem er eine Lehre zum Schneider absolviert hatte, begann er bald seine eigenen Mundartschriften zu verfassen. 1864 sendete Rosegger eine Auswahl seiner Schriften an die Grazer Tagespost. Der Redakteur Dr. Adalbert Svoboda erkannte sein Talent und wurde zu seinem Förderer. Ab 1869 war Rosegger als freier Schriftsteller tätig und publizierte im Verlag Pock sein erstes Werk, die Sammlung an Mundartgedichten "Zither und Hackbrett". Daraufhin erschienen "Tannenharz und Fichtennadeln" und "Die Schriften des Waldschulmeisters". 1876 begann er mit der Herausgabe der Zeitschrift "Der Heimgarten" und trat als zeitkritischer engagierter Journalist hervor. 1877 erschien das Erinnerungswerk "Waldheimat", 1888 der Roman "Jakob der Letzte". Das Schauspiel "Am Tage des Gerichts" wurde 1890 in Graz uraufgeführt. Peter Rosegger erhielt unter anderem das Ehrendoktorat der Universität Heidelberg, das Österreichische Ehrenzeichen für Kunst und Wissenschaft sowie das das Großkreuz des Franz-Joseph-Ordens. 1913 wurde er für den Literatur-Nobelpreis vorgeschlagen. Der bedeutende Schriftsteller verstarb am 26. Juni 1918 in seinem Landhaus in Krieglach.