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| Reihe | Filit |
|---|---|
| Themen | Biographie, Literatur und Literaturwissenschaft Lyrik, Poesie |
| ISBN | 9783957320766 |
| Sprache | Deutsch |
| Erscheinungsdatum | 12.03.2015 |
| Größe | 16 x 11 cm |
| Verlag | Verbrecher |
| Einführung von | Eva Orbanz |
| Herausgegeben von | Eva Orbanz |
| Lieferzeit | Lieferung in 7-14 Werktagen |
Klaus Wildenhahn ist Dokumentarfilmmacher. Über Jahre hat er für den NDR gearbeitet, Filme gedreht über den 'sogenannten Alltag', wie er einmal geschrieben hat, den 'Zustand nach der Sensation, das Befinden der sogenannten kleinen Leute, nachdem der Flügelschlag der Geschichte vorbeigerauscht ist'. Immer wieder hat er sich auch programmatisch zu seinem Metier geäußert. Souverän seiner Filme sollten die Menschen sein. Der Filmmacher tritt in einen Dialog mit ihnen, die Gefilmten nehmen den Filmenden mit, sie schaffen die Szene. Neben dem Filmen hat Wildenhahn geschrieben. Mit 17 Jahren, sagt er, habe er damit begonnen, zunächst, 'um der Enge' im Nachkriegsdeutschland zu entkommen, später getrieben von dem Wunsch, 'das Früher wachzuhalten und aufzusuchen'. Entstanden sind Gedichte und Prosa, auch Streitschriften. Notiert unterwegs, in Cafés und Kneipen, auf Reisen, an Drehorten. In die lyrischen Texte fließen Zeit, Ort und gegenwärtige Stimmungen ein – man hört die Musik, man fühlt den Regen, man spürt die Kälte. Und sieht die Menschen und den, der sie betrachtet. 'Abendbier in flacher Gegend' versammelt neue und alte Texte von Klaus Wilden hahn, der 2015 seinen 80.Geburtstag feiert.
| Reihe | Filit |
|---|---|
| Themen | Biographie, Literatur und Literaturwissenschaft Lyrik, Poesie |
| ISBN | 9783957320766 |
| Sprache | Deutsch |
| Erscheinungsdatum | 12.03.2015 |
| Größe | 16 x 11 cm |
| Verlag | Verbrecher |
| Einführung von | Eva Orbanz |
| Herausgegeben von | Eva Orbanz |
| Lieferzeit | Lieferung in 7-14 Werktagen |

Michael Omasta in FALTER 23/2015 vom 03.06.2015 (S. 26)
Klaus Wildenhahn ist der Jazzer unter den Dokumentarfilmern. Er dreht, wenn andere nicht drehen, oft wirken seine Arbeiten wie improvisiert, als wären sie nur von der Stimmung des Augenblicks getragen. Schon lange vor dem Filmen, mit 17, fing er an zu schreiben. Er floh vor der Enge der deutschen Nachkriegszeit, lebte einige Jahre in London und landete 1959 in Hamburg beim Norddeutschen Rundfunk. „Das Fernsehen baute auf“, so der Autor lapidar, „da konnten noch Angelernte, Halbgelernte, Spinner unterkommen.“
Für rund 40 Jahre und ebenso viele Filme ist Wildenhahn beim NDR geblieben und hat das Leben der sogenannten kleinen Leute dokumentiert. Die hier versammelten lyrischen Texte lesen sich wie Filmszenen: „Schwingtür Café / Zweiundzwanzig Uhr singt im Le Relais / der Kellner mit zwei Gästen Nathalie / alles klatscht“. Am 19. Juni begeht Klaus Wildenhahn seinen 85. Geburtstag.

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