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| ISBN | 9783957575630 |
|---|---|
| Erscheinungsdatum | 11.06.2019 |
| Genre | Geisteswissenschaften allgemein |
| Verlag | Matthes & Seitz Berlin |
| Übersetzung | Daniel Fastner |
| Lieferzeit | Lieferung in 2-5 Werktagen |
| Herstellerangaben | Anzeigen MSB Matthes & Seitz Berlin Verlagsgesellschaft mbH info@matthes-seitz-berlin.de |
Dass wir gehen, scheint uns so selbstverständlich, dass wir oft vergessen, welch kultureller Reichtum, wie viel zu bergendes Glück in unserer alltäglichen Fortbewegungsart liegt. Mit ihrer ebenso leichtfüßigen wie fesselnden kulturgeschichtlichen Expedition verfasst Rebecca Solnit eine Ode an das Gehen und macht sich auf den Weg, um auf Demonstrationen, Pilgerreisen, Bergwanderungen, Stadterkundungen und auf dem Laufband dem Geheimnis des aufrechten Ganges auf die Spur zu kommen. Zu ihrer Reiselektüre gehören dabei sowohl antike Philosophen und romantische Naturschwärmer als auch umherschweifende Surrealisten und Bergsteigerberichte. Bald euphorisch, bald nachdenklich schärft sie so unser Bewusstsein für den menschengerechten Rhythmus des Gehens, in dem Körper und Geist mit der Außenwelt zusammenfinden. Ein ebenso beglückendes wie meditatives Buch, das in Zeiten allgegenwärtiger Ankunftsversessenheit und technischer Beschleunigung zur Rebellion aufruft und längst ein Klassiker der modernen englischsprachigen Literatur geworden ist.
| ISBN | 9783957575630 |
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| Erscheinungsdatum | 11.06.2019 |
| Genre | Geisteswissenschaften allgemein |
| Verlag | Matthes & Seitz Berlin |
| Übersetzung | Daniel Fastner |
| Lieferzeit | Lieferung in 2-5 Werktagen |
| Herstellerangaben | Anzeigen MSB Matthes & Seitz Berlin Verlagsgesellschaft mbH info@matthes-seitz-berlin.de |

in FALTER 27/2025 vom 02.07.2025 (S. 44)
Ob Laufband, Gipfelbesteigung, oder Pilgerreise: Gehen macht uns erst zum Menschen. So würde zumindest die bekannte Kulturtheoretikerin Rebecca Solnit argumentieren. "Dass wir gehen, scheint uns so selbstverständlich, dass wir oft vergessen, welch kultureller Reichtum [...] in unserer alltäglichen Fortbewegungsart liegt." Schon beim Lesen passt sich die Geschwindigkeit des Denkens an -wie ist es dann erst, wenn man endlich losgeht?

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