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Kurzbeschreibung des Verlags
Der Arzt Fridolin und seine Frau Albertine führen eine scheinbar glückliche Ehe. Doch unter der Oberfläche brodeln unterdrückte erotische Begehren, die sich in der Form abstruser Träume und irrationaler Handlungen einen Weg an die Oberfläche bahnen. Das gemeinsame Glück wird auf eine harte Probe gestellt. In der psychologisch tiefgründigen Erzählung befasst sich Schnitzler mit der menschlichen Triebnatur und gesellschaftlichen Konventionen, die das Ausleben verborgener Begierden in ein vorgegebenes Wertekorsett zwängen.Der österreichische Erzähler und Dramatiker Arthur Schnitzler (1862-1931) gehört zu den bedeutendsten Vertretern der Wiener Moderne. Bis heute fasziniert die "Traumnovelle", wovon zahlreiche wissenschaftliche Auseinandersetzungen und Verfilmungen zeugen.
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Über den Autor
Arthur Schnitzler wurde am 15. Mai 1862 in Wien geboren und zählt zu den einflussreichsten deutschsprachigen Schriftstellern des frühen 20. Jahrhunderts. Er studierte Medizin an der Universität Wien und promovierte 1885. Anschließend arbeitete er als Assistenz- und Sekundararzt am Allgemeinen Krankenhaus und war als Assistenz seines Vaters in der laryngologischen Abteilung der Allgemeinen Poliklinik Wien tätig. Bereits in dieser Zeit verfasste er literarische Werke und arbeitete gleichzeitig als Redakteur der "Internationalen Klinischen Rundschau". 1893, nach dem Tod seines Vaters, eröffnete er eine Privatpraxis. Sein künstlerisches Schaffen umfasst Dramen und Prosa, die sich durch Einblicke in die seelischen Vorgänge seiner Figuren auszeichnen und die Gesellschaft widerspiegeln, aber auch immer wieder Skandale und Debatten auslösen. Dennoch erhielt Schnitzler bereits zu Lebzeiten zahlreiche Auszeichnungen, wie den Bauernfeld-Preis für "Lebendige Stunden", den Raimund-Preis für "Der junge Medardus" oder den Wiener Volkstheaterpreis für "Professor Bernhardi". Zu Schnitzlers bekanntesten Werken zählen die Dramen "Anatol", "Liebelei", "Der grüne Kakadu", "Reigen", die Novellen "Frau Bertha Garlan" und "Lieutenant Gustl" sowie der Roman "Therese". Arthur Schnitzler starb 1931 an den Folgen einer Gehirnblutung. Er gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der Wiener Moderne.