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Kurzbeschreibung des Verlags
Stefan Zweig veröffentlichte 'Die Liebe der Erika Ewald' im Jahr 1904: Die junge Pianistin Erika Ewald verliebt sich in einen Geigenvirtuosen, ohne sich zunächst ihrer Gefühle wirklich klar zu werden. Als sie nach einer längeren Wartezeit schließlich bereit ist zu einem Liebesverhältnis, hat sich der Geiger einer anderen Frau zugewandt. Besessen von dem Gedanken, sich an dem unerreichbaren Geliebten zu rächen, plant die junge Frau ihre erotische Selbstzerstörung ... Neben der titelgebenden Novelle enthält der Band noch die Erzählungen 'Der Stern über dem Walde', 'Die Wanderung' und 'Die Wunder des Lebens'.
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Über den Autor
Stefan Zweig, geboren am 28. November 1881 in Wien, war österreichischer Schriftsteller von Prosa, Novellen und historischen Erzählungen. Zweig studierte Germanistik und Romanistik in Wien und veröffentlichte 1901 seinen ersten Gedichtband "Silberne Saiten". Anschließend publizierte er literarische und literaturkritische Arbeiten in Zeitungen und Zeitschriften sowie in Buchform und war als Übersetzer tätig. Die Tragödie "Jeremias" wurde 1918 im Züricher Schauspielhaus uraufgeführt. Es folgten etliche Biografien, etwa "Drei Meister. Balzac – Dickens – Dostojewski", "Der Kampf mit dem Dämon. Hölderlin – Kleist – Nietzsche" oder "Drei Dichter ihres Lebens. Casanova – Stendhal – Tolstoi". Große internationale Erfolge feierte auch das 1927 erschienene Buch "Sternstunden der Menschheit" sowie die Erzählungen und Novellen "Erstes Erlebnis", "Amok", "Angst", "Verwirrung der Gefühle" und "Schachnovelle". Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten emigrierte Zweig zunächst nach London, später in die USA und letztendlich nach Brasilien, wo er sich am 22. Februar 1942 das Leben nahm.