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Kurzbeschreibung des Verlags
Arthur Schnitzler veröffentlichten seinen ersten Roman, der in der feinen Wiener Gesellschaft um die Jahrhundertwende spielt, im Jahr 1907. Baron Georg von Wergenthin ist ein angehender Komponist und hat sich in die Kleinbügertochter Anna, eine talentierte Sängerin, verliebt. Doch es fehlt ihm bei allem, was er tut, an Entschiedenheit: Weder gelingt es ihm, eine geplante Oper zu schreiben, noch kann er sich für oder gegen Anna entscheiden. Endlos verzögert er die von der jungen Frau angemahnte Hochzeit, auch nachdem sie schwanger geworden ist. Zugleich wendet sich Georg anderen Frauen zu, kehrt aber reumütig zu Anna zurück. Als das gemeinsame Kind tot geboren wird, fällt Anna schließlich eine endgültige Entscheidung.
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Über den Autor
Arthur Schnitzler wurde am 15. Mai 1862 in Wien geboren und zählt zu den einflussreichsten deutschsprachigen Schriftstellern des frühen 20. Jahrhunderts. Er studierte Medizin an der Universität Wien und promovierte 1885. Anschließend arbeitete er als Assistenz- und Sekundararzt am Allgemeinen Krankenhaus und war als Assistenz seines Vaters in der laryngologischen Abteilung der Allgemeinen Poliklinik Wien tätig. Bereits in dieser Zeit verfasste er literarische Werke und arbeitete gleichzeitig als Redakteur der "Internationalen Klinischen Rundschau". 1893, nach dem Tod seines Vaters, eröffnete er eine Privatpraxis. Sein künstlerisches Schaffen umfasst Dramen und Prosa, die sich durch Einblicke in die seelischen Vorgänge seiner Figuren auszeichnen und die Gesellschaft widerspiegeln, aber auch immer wieder Skandale und Debatten auslösen. Dennoch erhielt Schnitzler bereits zu Lebzeiten zahlreiche Auszeichnungen, wie den Bauernfeld-Preis für "Lebendige Stunden", den Raimund-Preis für "Der junge Medardus" oder den Wiener Volkstheaterpreis für "Professor Bernhardi". Zu Schnitzlers bekanntesten Werken zählen die Dramen "Anatol", "Liebelei", "Der grüne Kakadu", "Reigen", die Novellen "Frau Bertha Garlan" und "Lieutenant Gustl" sowie der Roman "Therese". Arthur Schnitzler starb 1931 an den Folgen einer Gehirnblutung. Er gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der Wiener Moderne.