
Kirstin Breitenfellner in FALTER 12/2026 vom 18.03.2026 (S. 20)
Kinder wollen nicht auffallen. Deswegen ist das große Muttermal, das über der rechten Augenbraue sitzt, auch ein Problem für das kleine Mädchen. Sie nennt es Toto, aber das hilft ihr auch nicht weiter. „Manchmal frage ich mich, wie ich ohne Toto aussehen würde. Ob ich hübsch wäre? Oder eher unscheinbar?“ Als das Mädchen in die Schule kommt, schneidet die Mutter ihm einen Pony, der Toto verdeckt.
Doch eines Tages zeigt das Mädchen seiner besten Freundin, wie es kopfüber am Klettergerüst hängen kann. Und die Freundin reagiert ganz anders auf die Überraschung, als das Mädchen es erwartet hat. Die koreanische Autorin und Illustratorin Hyewon Yum legt mit „Toto“ eine so lehrreiche wie schöne Geschichte über das Anderssein, die Scham und die Kraft der Freundschaft vor. Herzerwärmend!



