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| Themen | Kinder, Jugendliche und Bildung Bilderbücher, Aktivitätenbücher, Konzepte der Früherziehung Bilderbücher |
|---|---|
| ISBN | 9783968260716 |
| Sprache | Deutsch |
| Erscheinungsdatum | 12.08.2026 |
| Größe | 28 x 21.5 cm |
| Verlag | Von Hacht Verlag GmbH |
| Empf. Lesealter | ab 3 bis 8 Jahre |
| Übersetzung | Diana Steinbrede |
| Illustrationen | Julie Morstad |
| Lieferzeit | Lieferung in 2-5 Werktagen |
| Herstellerangaben | Anzeigen von Hacht Verlag GmbH Dorotheenstr. 64 | DE-22301 Hamburg gpsr@w1-verlage.de |
Mach die Tür auf – hier beginnt deine Reise!
Türen sind viel mehr als Holz und Scharniere – sie sind Einladungen in neue Welten. Manche fliegen auf wie ein Lachen, andere gleiten ganz leise zur Seite. Durch einige weht die Nachtluft – und du schaust hinaus in die Sterne. Durch manche rauscht das Meer, und wieder andere wirbeln dich mitten hinein in Musik, Spaß und Staunen. Und dann gibt es Türen, die nur du finden kannst: in deiner Fantasie. Sie führen in Kissenwolken, Unterwasserwelten oder zu winzigen neuen Freund:innen. Seite für Seite öffnet dieses Bilderbuch neue Möglichkeiten – zum Staunen, Mutigwerden und Weiterträumen. Denn manchmal braucht es nur eine Tür, um eine ganze Welt zu entdecken.
| Themen | Kinder, Jugendliche und Bildung Bilderbücher, Aktivitätenbücher, Konzepte der Früherziehung Bilderbücher |
|---|---|
| ISBN | 9783968260716 |
| Sprache | Deutsch |
| Erscheinungsdatum | 12.08.2026 |
| Größe | 28 x 21.5 cm |
| Verlag | Von Hacht Verlag GmbH |
| Empf. Lesealter | ab 3 bis 8 Jahre |
| Übersetzung | Diana Steinbrede |
| Illustrationen | Julie Morstad |
| Lieferzeit | Lieferung in 2-5 Werktagen |
| Herstellerangaben | Anzeigen von Hacht Verlag GmbH Dorotheenstr. 64 | DE-22301 Hamburg gpsr@w1-verlage.de |
Kirstin Breitenfellner in FALTER 41/2026 vom 07.10.2026 (S. 24)
Türen sind geheimnisvoll, denn sie verbergen Welten und haben vielfältige Funktionen. Sie sind zum Öffnen da, zum Anklopfen, zum Eintreten, zum Schließen. Es gibt Holz- und Glastüren, Drehtüren, Falltüren und Burgtore. Auch Tiere schaffen sich Türen oder zumindest Öffnungen und Pforten. Und natürlich lassen sich Türen auch zeichnen! Dann sind dem, was dahinter steckt, keine Grenzen gesetzt.
In dem Bilderbuchkunstwerk aus Kanada werden die schlichten, philosophischen Sätze von Kyo Maclear von den poetischen und nachdenklich machenden Illustrationen von Julie Morstad zum Leben erweckt. „Vor manchen Türen bist du womöglich nervös und kribbelig und nachher trotzdem froh, dass du eingetreten bist“, heißt es auf einer Aufklappseite zum Schulbeginn. „Wenn du vor einer großen, schweren Tür stehst, brauchst du sicher viele Hände, um sie zu öffnen.“ Am Schluss sieht man alle Türen auf einer Doppelseite – und damit sozusagen die ganze Welt. Die Botschaft lautet: „Wenn du überlegst, was sich auf der anderen Seite einer Tür befindet, gibt es nur einen Weg, das herauszufinden: Du musst hindurchgehen!“
Manche Kinder verstecken sich unter Mützen oder hinter Stofftieren, um sich vor der Welt und ihren eigenen Ängsten zu schützen. Diese Strategie wird hier anhand einer überdimensionalen roten Decke durchgespielt, in die sich der kleine Tommy hüllt – denn er fürchtet sich vor allem, weil er sich immer das Allerschlimmste vorstellt. Seine Eltern finden sich damit ab, und Tommy darf die Decke sogar mit in die Schule nehmen. Und tatsächlich wird er unter dem flauschigen „Panzer“ mutiger.
Eine Wendung bekommt die eindrücklich und sensibel illustrierte Geschichte, als Tommy bei seiner Oma eine Katze beobachtet, die einen Vogel fressen will. Tommy rennt ihr hinterher, bis in den Wald. Dabei ribbelt sich die Decke auf. Es beginnt zu schneien, Tommy spürt eine ungewohnte Freude ...
Ein großer Gorilla, der im Urwald lebt, wird gefangen und in einen Käfig im Stadtpark gesperrt. Ein Kind kommt auf die Idee, ihm Malutensilien zu geben. Und der Gorilla, hier bloß Affe genannt, beginnt tatsächlich auf der kleinen Leinwand zu malen, aber nur Gitterstäbe. Die Museumsdirektorin befindet, dass das große Kunst sei, und organisiert eine Ausstellung. Aber der Affe ist nun anderer Meinung und malt etwas Bunteres. Dann hat er plötzlich eine Idee – und ihm gelingt das Kunststück, die Gitterstäbe seines Käfigs wegzumalen.
Vera Gereke gelingt mit diesem entzückenden, geschmackvoll und großflächig in gedeckten Farben illustrierten Bilderbuch eine augenzwinkernde Parabel auf das Leben und die befreienden Aspekte von Kunst, die das Zeug hat, Klein und Groß zu begeistern.
Der Hase und die Schildkröte beschließen, einen Berg zu besteigen. Aber da gibt es einen Hinderungsgrund: die Unterschiedlichkeit ihrer Charaktere. Der Hase will immer sofort zur Sache, und die Schildkröte tendiert dazu, sich Zeit zu lassen. Trotzdem nimmt sie die Herausforderung an, schon am nächsten Tag aufzubrechen. In aller Frühe klopft der Hase bei ihr an.
Aber die Schildkröte hat noch alle möglichen Sachen zu erledigen, sie sucht und packt – bis der Hase vor Ungeduld explodiert. Die Schildkröte lässt sich nicht aus der Ruhe bringen. Schwer bepackt wackelt sie hinter dem Hasen her.
Doch siehe da: Die Dinge, die die Schildkröte eingepackt hat, erweisen sich als nützlich. Das Schlauchboot trägt sie über den Fluss, die Schere durchschneidet das Dickicht. Und auf dem Gipfel, wo der Hase hungrig wird, packt die Schildkröte die Jausenbox aus. Ein überzeugendes Lehrstück, erzählt und ansprechend illustriert von der Taiwanesin Yiting Lee.
das Einzige, was Eddie gelingt, ist, „einen fürchterlichen Krach zu machen“.
Immerhin darf er die Instrumente der anderen ausprobieren, aber eins nach dem anderen macht der Tollpatsch kaputt – und wird deswegen zum bloßen Zuhören verbannt. Aber Eddie ist nicht beleidigt. „Er wurde ihr größter Fan und verpasste kein einziges Konzert.“
Als er eines Tages verschläft und dahergestampft kommt, passiert etwas Wunderbares: Der Rhythmus passt zur Musik. Und die Affen erfinden für Eddie eine Trommel. Eine lustig illustrierte, lehrreiche Geschichte der Italienerin Monika Filipina, unaufgeregt, aber herzerwärmend bebildert – mit Potenzial zum Lieblingsbuch von Musikfans.
Väter spielen in Bilderbüchern oft nur die Nebenrolle, aber hier kommt dem Papa die Hauptrolle zu. Auf jeder Doppelseite wird ihm eine andere Eigenschaft zugeschrieben – und diese auch gleich von einem anderen Tier repräsentiert.
„Papa ist stark“ etwa von einem Gorilla. Bei „Papa ist lieb“ sieht man einen Fuchs mit drei Welpen. Niemand ist ideal. Auch Papa muss mal weg – und lässt die Eulenkinder im Nest sitzen. „Papa braucht eine Menge Platz“ zeigt einen bildfüllenden Hai mit zwei kleinen Haien am unteren Rand.
An den Stil des legendären Grafikers und Buchgestalters Celestino Piatti (1922–2007) gemahnend, schafft Christian Robinson, 1986 in Hollywood geboren, mit Papierschnitten und Acrylfarbe ein universal gültiges Bilderbuch, das danach schreit, frisch gebackenen Vätern zur Geburt ihres Kindes überreicht zu werden. Auch und gerade, weil es die ganze Bandbreite von Vaterschaft aufzeigt.
Kinder brauchen Vorbilder. Hier hat sich ein Junge dazu einen Bären auserkoren. Alles, was der Bär macht, macht der kleine Fratz mit der lustigen Kappe und dem Schwänzchen auch. Aufstehen, Zähne putzen, aufs Klo gehen, trinken, lesen, einen Ball kicken, stolpern, naschen und so weiter und so fort. „Ich auch!“ „Ich auch!“ „Ich auch!“
Erst am Schluss dieses so großformatigen wie großartigen Bilderbuchs im Stil der 1950er- und 1960er-Jahre des Niederländers Jan Jutte, das zum Mitmachen und Interagieren einlädt und bereits für die Kleinsten verständlich ist, kommt der Clou: Auf der letzten Seite weigert sich das Kind plötzlich, seinem Idol nachzueifern. Das Gähnen macht es noch mit. Aber als der Bär schläft, ertönt von seinem Adoranten statt dem üblichen „Ich auch!“ plötzlich ein klares „Ich nicht!“.
Ein Anti-Einschlafbuch!?! Falls das Buch als paradoxe Intervention nicht funktioniert, einfach nur noch tagsüber vorlesen!
In dieser Rezension ebenfalls besprochen:
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