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| ISBN | 9783990270806 |
|---|---|
| Erscheinungsdatum | 24.02.2016 |
| Genre | Belletristik/Gegenwartsliteratur (ab 1945) |
| Verlag | Jung u. Jung |
| Lieferzeit | Lieferung in 2-5 Werktagen |
| Herstellerangaben | Anzeigen Jung und Jung Verlag KG Hubert-Sattler-Gasse 1 | AT-5020 Salzburg office@jungundjung.at |
Benjamin lebt mit seiner Mutter allein, die Wohnung in der Siedlung am See ist klein, den Hund, den er gerne hätte, kriegt er nicht. Als er Joachim davon erzählt, will der sich einen schenken lassen, am besten zwei, aber Benjamin findet, Hunde sind fast wie Menschen und kein Geschenk.Eines Tages begegnet Benjamin Herrn Agostini, einem alten Mann aus der Nachbarschaft, auch er wollte sein Leben lang einen Hund. Früher als er ist seine Frau nach einem Sturz ins Pflegeheim umgezogen, jetzt hat er endlich einen, Hemingway heißt er. Aber Herr Agostini ist nicht mehr gut auf den Beinen, er weiß nicht, was aus »Hem« werden soll. Ähnlich wie Karin, die gerne wüsste, wer sich um ihren Hund kümmert, wenn ihr was zustößt, wie sie sagt. Karin ist krank, sie hat Schmerzen, niemand weiß davon. Im Baumarkt kauft sie eine Leiter, vom Nachbarn borgt sie eine Bohrmaschine … Eva Schmidt erzählt so mitfühlend und bedacht, so teilnehmend und zurückhaltend von den kleinen Dingen des Lebens, als wären sie groß, von den großen, als wären sie klein. Sie erzählt davon, wie wir leben, allein und miteinander, und wie wir uns dabei zuschauen.
| ISBN | 9783990270806 |
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| Erscheinungsdatum | 24.02.2016 |
| Genre | Belletristik/Gegenwartsliteratur (ab 1945) |
| Verlag | Jung u. Jung |
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| Herstellerangaben | Anzeigen Jung und Jung Verlag KG Hubert-Sattler-Gasse 1 | AT-5020 Salzburg office@jungundjung.at |

Juliane Fischer in FALTER 14/2016 vom 06.04.2016 (S. 46)
Sie könnten unsere Nachbarn im städtischen Alltag sein: Der kleine alte Herr, der an einem Stock geht und immer ein Säckchen Hundekuchen bei sich trägt, die Alleinerziehende, die nach Hause torkelt, der Mann mit Piercings und Spinnennetztätowierung, und das Mädchen, das beim Radeln vom Lastwagen überfahren wird. Diese Einzelporträts verbindet die Vorarlberger Schriftstellerin Eva Schmidt in ihrem ersten Roman seit zwei Jahrzehnten.
Schmidt wolle in einer Welt, in der alle nach Profilierung und Einzigartigkeit gieren, keine Besondere sein, schrieb Peter Hamm in der Zeit schon anlässlich ihres Debüts „Ein Vergleich mit dem Leben“ 1985. Für sympathische Bescheidenheit spricht weiters, dass ihr Werk mit vier Büchern sehr schmal geblieben ist. Auch erzählerisch setzt Eva Schmidt auf Understatement, beobachtet Alltagserlebnisse mit präzisem Blick. Für heutige Verhältnisse bleibt sie dabei vielleicht etwas zu leise.

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