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| ISBN | 9783990274149 |
|---|---|
| Erscheinungsdatum | 23.01.2025 |
| Genre | Belletristik/Gegenwartsliteratur (ab 1945) |
| Verlag | Jung u. Jung |
| Lieferzeit | Lieferung in 2-5 Werktagen |
| Herstellerangaben | Anzeigen Jung und Jung Verlag KG Hubert-Sattler-Gasse 1 | AT-5020 Salzburg office@jungundjung.at |
Nicht einmal im Biergarten hat man eine Ruhe vor sich selbst!
Ein Dichter nimmt Platz für ein Porträt, in einem Biergarten irgendwo im Fränkischen. Vor der Kamera und aller Welt soll er Auskunft geben über sich und sein Leben, weil er das selbst angeblich am besten kann. Nach und nach verfällt er dem Rausch des Erzählens. Nicht frei von der Leber weg, denn der Regisseur (»Klappe! Text!«) weiß wiederum am besten, was er hören will. Schnell und unversehens wird aus der Selbstauskunft eine Selbstverteidigung gegen Ansprüche, Erwartungen und Zuschreibungen. Der Dichter setzt sich zur Wehr, gegen Steuerfahnder, Verleger und Kritiker, gegen den Platz, der ihm von anderen zugewiesen wird. Er durchmisst die Welt von Treuchtlingen bis nach Antananarivo, begegnet liebeskranken Dackeln und gutmütigen Yetis und taumelt durch die Ahnengalerie einer proletarischen Familiengeschichte. Es ist ein berührendes Selbstbildnis mit Augenzwinkern, ein urkomisches Lebensdokument aus dem Nachlass des großen Romanciers und Lyrikers, an dessen Ende ein nüchterner Befund steht: »Bin da, sage nichts.«
| ISBN | 9783990274149 |
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| Erscheinungsdatum | 23.01.2025 |
| Genre | Belletristik/Gegenwartsliteratur (ab 1945) |
| Verlag | Jung u. Jung |
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| Herstellerangaben | Anzeigen Jung und Jung Verlag KG Hubert-Sattler-Gasse 1 | AT-5020 Salzburg office@jungundjung.at |

Sebastian Fasthuber in FALTER 4/2025 vom 22.01.2025 (S. 32)
Ludwig Fels begann in den 1970ern als Arbeiterdichter. 1983 übersiedelte der Franke nach Wien. Auch wenn er mit seinem letzten Roman "Mondbeben"(2020) für den Österreichischen Buchpreis nominiert war, blieb er ein Außenseiter, mit dem der Literaturbetrieb nicht viel anzufangen wusste. Randständigkeit ist häufig ein Zeichen dafür, dass die Texte was taugen - so ist es jedenfalls bei dem 2021 verstorbenen Fels.
Schön, dass sich der Verlag Jung und Jung auch posthum um sein Werk kümmert. "Ein Sonntag mit mir und Bier" erweist sich -gerade im Dry January! - als berauschende Lektüre. Der Ich-Erzähler sitzt im Biergarten, leert Glas um Glas und bringt Leben und Dichtung in raren Einklang: "Ich tauche einen Finger in den weißen Schaum und schreibe einen unsichtbaren Satz, einen besseren habe ich nie geschrieben."

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