Theater · Freiheit · Revolution

Die Entwicklung der „freien“ Theaterszene in Wien im Kontext neuer sozialer Bewegungen, 1945–2003
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Kurzbeschreibung des Verlags:

Dieser Band beleuchtet die Geschichte der „freien“ ­Theaterszene in Wien von 1945 bis zur Theaterreform 2003 als Teil jener „sozialen Bewegung“, die Wien in den 1960er und 70er Jahren aus seinem Dornröschenschlaf wachküsste.
Die „Ära Kreisky“ und die Arena-Besetzung veränderten spürbar das kulturelle Klima der Stadt. Die etablierten Theaterhäuser bekamen zunehmend Konkurrenz von den „jungen Wilden“, die ihre eigene Form des Theaters entwickelten. Die Stadt Wien begann die „Freien“ zu subventionieren und mit der Ernennung Peymanns zum Burgtheaterdirektor hielten die Arbeitsweisen und Ästhetiken der „Freien“ schließlich Einzug in die Burg. Die klassische Dichotomie zwischen Hoch- und Subkultur begann zu bröckeln und stürzte die „Freien“ in eine ideelle Krise.
Auf dem Weg ins neue Jahrtausend sah sich die „freie“ Theater­landschaft mit neuen Thematiken konfrontiert: mit dem Stellen­wert migrantischer Positionen in der ­Theaterlandschaft, einer Repolitisierung im Zuge der Globalisierungsproteste und der wachsenden Prekarisierung in der Arbeitswelt.

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Produktdetails
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ReiheEnzyklopädie des Wiener Wissens
ISBN 9783990281871
Erscheinungsdatum 16.08.2013
Umfang 208 Seiten
Genre Kunst/Theater, Ballett
Format Hardcover
Verlag Bibliothek der Provinz
Herausgegeben von Hubert Christian Ehalt