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| ISBN | 9783990502273 |
|---|---|
| Erscheinungsdatum | 09.06.2022 |
| Genre | Geschichte/Regionalgeschichte, Ländergeschichte |
| Verlag | Amalthea Signum |
| Lieferzeit | Lieferung in 3-10 Werktagen |
| Herstellerangaben | Anzeigen Langen Müller Verlag GmbH Thomas-Wimmer-Ring 11 | DE-80539 München info@langenmueller.de |
Was einmal war
Kaiser- und Kurstadt, ein bezauberndes Juwel in unmittelbarer Nähe zu Wien: Baden war seit jeher ein beliebtes Ziel für Erholungsuchende und Sommerfrischler. Die jüdische Gemeinde und deren Mitglieder trugen mit Errungenschaften in Medizin, Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft ganz wesentlich zum Erfolg der Kleinstadt bei. Jahr für Jahr waren auch Prominente wie Literaturstar Arthur Schnitzler, die Salonière Fanny von Arnstein oder Automobilpionier Emil Jellinek gern gesehene Sommergäste.
Abseits der üblichen Touristenpfade begibt sich Elie Rosen in drei abwechslungsreichen Spazierrouten und gedanklichen Streifzügen auf die Suche nach vielfach vergessenen Spuren jüdischen Lebens: Er erzählt von Literaten, Musikern, Industriellen oder Rabbinern genauso wie von Synagogen und schmucken Bürgervillen – und lässt auf diese Art und Weise eine versunkene Welt wiederauferstehen.
| ISBN | 9783990502273 |
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| Erscheinungsdatum | 09.06.2022 |
| Genre | Geschichte/Regionalgeschichte, Ländergeschichte |
| Verlag | Amalthea Signum |
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| Herstellerangaben | Anzeigen Langen Müller Verlag GmbH Thomas-Wimmer-Ring 11 | DE-80539 München info@langenmueller.de |

Margaretha Kopeinig in FALTER 39/2022 vom 28.09.2022 (S. 23)
Leidenschaftlich-wehmütig beschreibt Elie Rosen, Präsident der jüdischen Gemeinden von Baden und Graz, eine Welt, die es nicht mehr gibt: das jüdische Baden. Jüdisches Bürgertum entfaltete in der K.u.k.-Kurstadt ein vielfältiges gesellschaftliches, kulturelles und wirtschaftliches Leben. In lebendigen Schilderungen zeichnet Rosen das Wirken von Jüdinnen und Juden nach, ihre Theater-und Literaturszene, die architektonische Schönheit alter Villen und das (Liebes-)Leben seiner Bewohner. So versuchte Arthur Schnitzler bei anstrengenden Radtouren im Wienerwald, seinen Liebeskummer vergessen zu machen. Ohne Erfolg. Baden war bis 1938 die drittgrößte jüdische Gemeinde Österreichs. In der von der ÖVP regierten Stadt dauerte es lange, bis sich eine angemessene Erinnerungskultur für das Schicksal seiner jüdischen Bevölkerung etablieren konnte. Rosen kämpfte jahrelang, um aus öffentlichen Mitteln die Synagoge zu renovieren, was ihm 2005 schließlich gelang. Das Werk leistet einen wesentlichen Beitrag zur geschichtlichen Aufarbeitung, auch dank der Fotografien des Künstlers Ouriel Morgensztern. Ein Stadtplan zeigt Routen für Wanderungen auf der Spurensuche nach etablierten jüdischen Einrichtungen.

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