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Kurzbeschreibung des Verlags
Volha Hapeyeva legt ein ebenso poetisches wie persönliches und politisches »Wörterbuch« über ihre Nomadenjahre zwischen Belarus, Deutschland, Kreta und Japan vor.
Einzelne, vermeintlich unscheinbare Wörter sind der Ausgangspunkt und öffnen ganze Denk- und Erfahrungswelten. So ist der gedankliche Weg von »sad« (Ziergarten) und »harod« (Nutz- oder Gemüsegarten) zum Garten Eden, zu Stadt- und Staatsgrenzen nicht weit – und schon stehen wir vor den Fragen: Wie frei sind wir wirklich in der globalisierten Welt? Und wie sehr entscheidet der richtige oder falsche Pass über einen Teil unseres Lebens?
Hapeyevas Buch ist ein poetisches Nachdenken über Sprache, Identität und Zugehörigkeit. Sie stellt Fragen nach Heimat und Fremdsein, nach Geschlecht und Patriarchat, nach der Möglichkeit, »Mensch« zu sein jenseits von Zuschreibungen.
Als moderne Nomadin lebt die belarussische Autorin Volha Hapeyeva, Jahrgang 1982, seit sie von einem Schreibaufenthalt in Graz 2020 nicht mehr in ihre Heimat zurückkehrte. "Jedes Jahr ziehe ich um, und an keinen der Orte, an denen ich gelebt habe, kann ich zurückkehren. Das erschöpft mich", schreibt sie in ihrem neuen Buch. Sie umkreist darin die Themen Sprache, Identität und Zugehörigkeit.
Wie in einem Wörterbuch knüpft Hapeyeva ihre Gedanken an Begriffe und ihre Äquivalente in den Sprachen an, die sie spricht: Englisch, Chinesisch, Japanisch, Ukrainisch, Lettisch und Deutsch. In Letzterer schreibt sie heute auch nach tastenden Anfängen in Graz. Mit ihren so feinsinnigen wie gelehrten Texten legt die studierte Linguistin eine lesenswerte Erkundung des Fremdseins vor. Und der Selbstfindung.