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| ISBN | 9783990650370 |
|---|---|
| Erscheinungsdatum | 03.09.2020 |
| Genre | Belletristik/Gegenwartsliteratur (ab 1945) |
| Verlag | Edition Atelier |
| Lieferzeit | Lieferung in 2-5 Werktagen |
| Herstellerangaben | Anzeigen Literaturverlag Poll GmbH Nußdorfer Straße 62/2 | AT-1090 Wien office@editionatelier.at |
Für die Kultur ist kein Geld mehr da! Die Krise einer Großbank hat sämtliche Landesmittel aufgebraucht, der Traum vom Wachstum liegt in Trümmern, und mit ihm der Kulturbetrieb. Mehrere arbeitslos gewordene Künstler ziehen kurzerhand in eine leer stehende Industriehalle und vereinigen sich zum »Theater auf Lager«. Das Stadttheater entsendet die Bühnentechnikerin Veronika mit Solidaritätsbekundungen, sie soll die Unabhängigen beobachten. Ohne einen Cent in der Tasche planen diese das Theaterstück einer Autorin, die mit den Banken und dem Finanzwesen hart ins Gericht geht. Für die Uraufführung des Stückes wird Hilfe benötigt. Jetzt ist Veronika an der Reihe, ihren Teil zum Gelingen dieses waghalsigen Projektes beizutragen.
Elena Messners neuer Roman ist nicht nur die präzise Aufarbeitung eines Wirtschaftskriminalfalls, sondern auch eine unwiderstehliche Hommage an die Durchsetzungskraft von politischer Kunst und investigativem Theater.
| ISBN | 9783990650370 |
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| Erscheinungsdatum | 03.09.2020 |
| Genre | Belletristik/Gegenwartsliteratur (ab 1945) |
| Verlag | Edition Atelier |
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| Herstellerangaben | Anzeigen Literaturverlag Poll GmbH Nußdorfer Straße 62/2 | AT-1090 Wien office@editionatelier.at |

Dominika Meindl in FALTER 11/2021 vom 17.03.2021 (S. 32)
In einer verlassenen Holzfabrik in der Kärntner Provinz versucht eine Theatergruppe ein Stück zu inszenieren. Die Mittel der Landeskultur sind zwar geplündert, aber die freie Szene ist es gewohnt, mit dem Nichts zu arbeiten. So wie der Finanzkapitalismus, der auch nicht mehr als eine große Fiktion ist: Nicht umsonst heißt „Kredit“ „es möge geglaubt werden“.
„Nebelmaschine“ ist der Roman zum Hypo-Skandal, souverän erzählt von der aus Klagenfurt gebürtigen Elena Messner. Die Parallelen zwischen der Illusionskunst des Theaters und den Verschleierungen des Spekulationsunwesens werden in ihrem Buch deutlich. Sie weiß, dass sich die Monstrosität dieses Falles nur mit den Mitteln der Kunst darstellen lässt. Sie enthüllt, woran Politik, Journalismus und Justiz scheitern – die Wahrheit. Das inszeniert Messner nicht trocken dozierend, sondern als Liebeserklärung an das Theater.

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