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| ISBN | 9783991200451 |
|---|---|
| Erscheinungsdatum | 08.07.2024 |
| Genre | Belletristik/Gegenwartsliteratur (ab 1945) |
| Verlag | Septime Verlag |
| Lieferzeit | Lieferung in 3-10 Werktagen |
Zwei Monde stehen am Himmel und reißen an den Meeren, und wir alle glauben nicht das, was wir sehen, sondern sehen, was wir ohnehin schon glauben. Dies ist die Geschichte einer Bekanntschaft dreier Menschen von schier unwiderstehlicher Anziehungskraft: Irina strebt eine Kunstkarriere als Bildhauerin an, und Jevgenij plant eine Revolution, während unser beobachtendes Subjekt angezogen wird von den seltsamen Begebenheiten, Geschichten von Wolpertingern, Anglerfischen, Entführungen und Illusionen dieser beiden, die sich lange wissenschaftlich wegerklären lassen. Doch auch als die Erklärungen ausbleiben, ist es nicht mehr möglich, sich dem Sog aus Geheimnissen zu entziehen: Irina kann keinen Stein behauen, vielmehr ist es der Teich im Garten, der alles versteinert, was hineinfällt. Jevgenij ist nicht nur in die Revolution involviert, sondern verrät diese, um sich zu bereichern, und wer ist dieser Scharfschütze, der sein Unwesen treibt? Geheimnisse, die bewahrt werden müssen bis in den Tod oder zumindest, bis unser Subjekt sich die Zunge abbeißt und sich für tot hält, um sowohl Krieg als auch Gesellschaftsabende mit Kunstkennern, Katzen, Ärzten und Journalisten schweigend zu ertragen auf dem Weg zur (Beinahe-)Selbsterkenntnis.
| ISBN | 9783991200451 |
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| Erscheinungsdatum | 08.07.2024 |
| Genre | Belletristik/Gegenwartsliteratur (ab 1945) |
| Verlag | Septime Verlag |
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Kirstin Breitenfellner in FALTER 39/2024 vom 25.09.2024 (S. 36)
Was ist wahr? Über die Frage streiten in diesem schmalen Roman eine Patientin und ein Arzt. Beide sind gleichermaßen unglaubwürdig. Die zum Wahnhaften tendierenden Berichte der namenlosen Ich-Erzählerin werden von einem Dr. Weintraub mit Kommentaren versehen, die seine eigene Scharlatanerie offenbaren.
Cordula Simon liebt Dystopien - und ist damit nicht allein. In einem immer unerbittlicher werdenden Diskurs lassen sich Themen offenbar leichter analysieren, wenn man sie in die Zukunft verlegt. Das phantastische Szenario, das auf Michail Bulgakows "Der Meister und Margarita" anspielt, wird von Tieren bevölkert. Es geht um einen zweiten Mond, der über der Stadt auftaucht, die Pest und einen Krieg, der aber nicht so genannt werden darf. Eine beklemmende, aber auch vergnügliche Lektüre.

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