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| ISBN | 9783992001606 |
|---|---|
| Erscheinungsdatum | 01.03.2016 |
| Genre | Belletristik/Gegenwartsliteratur (ab 1945) |
| Verlag | Braumüller Verlag |
| Lieferzeit | Lieferung in 2-5 Werktagen |
Achtung Achtsamkeit! Gegen unsere eingefleischte Neigung, den Flötentönern und Schöntuern auf den Leim zu gehen, richtet sich der Wachsamkeitsruf dieses zeitgeistwiderständigen Buches. Dementsprechend sind die "Zehn Gebote der
Achtsamkeit" launige, ironische und wenig zimperliche Kommentare zu einer neuen Quasireligion.
Wir sind siebeneinhalb Milliarden. Wenn wir nicht lernen, mit unseren Schätzen - unserer Umwelt und unserer eigenen Natur - achtsamer umzugehen, dann ist das Ende absehbar.
Es geht nicht mehr nur darum, uns selbst zu verwirklichen; es geht auch darum, uns nicht selbst unserer Wirklichkeit zu berauben. Achtsamkeit ist ein Überlebensprinzip. Aber wie
alle Prinzipien wird es verstanden und missverstanden, gebraucht und missbraucht. Man kann aus allem eine Ideologie und ein Geschäft machen. Das passiert zurzeit mit der Achtsamkeit. Samtpfotige Achtsamkeitsideologen treten ebenso in Erscheinung wie skrupellose Achtsamkeitsgeschäftemacher. Sie finden sich praktisch in allen Bereichen: in der sanften Erziehung zu Bestleistungen, der respektvollen Liebe voller Vertragsklauseln, dem "gegenderten" Diskurs, dem Bio- und Weltzartheitsgetue.
| ISBN | 9783992001606 |
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| Erscheinungsdatum | 01.03.2016 |
| Genre | Belletristik/Gegenwartsliteratur (ab 1945) |
| Verlag | Braumüller Verlag |
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Kirstin Breitenfellner in FALTER 19/2016 vom 11.05.2016 (S. 34)
Peter Strasser ist Philosoph und nennt sich selbst „Philosophiebeamter“. Seine Methode beruht aber nicht auf Reflexion, sondern auf Ironie. Das schmale Bändchen „Achtung Achtsamkeit“ ist daher auch keine Einführung in ein philosophisches Thema, sondern eher so etwas wie eine „Ausführung“ aus demselben, dem neuen „Achtsamkeitsabsolutheitsimperativ“. Bitter erfahren musste der Autor das neue Paradigma auf dem Kongress auf der „Nobel-Alm“, wo ein „Dr. psych. mult.“, Shootingstar der philosophischen Zunft, ihm den Rang ablief.
Dem „posthumanistischen Menschlichkeitsgedusel“, das die gute alte Selbstverwirklichung aus dem Feld schlug, stellt er zehn „Bloß nicht!“-Gebote gegenüber, „Bloß nicht dem Affen keinen Zucker geben!“ zum Beispiel. Ein Orkan an Fremdwörtern, Wortmonstern und Bonmots, an dem wohl vor allem Sprachverliebte Geschmack finden werden.

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