Ruhu coktan ölmüstü, geriye öldürülecek yalnizca bedeni kalmisti.Yasamina kendi son veren Zweig, hayati boyunca intihar kavrami üzerine düsünmüstü. Amok Kosucusunda da hakim kavram intihardir. Zengin ve kibirli bir kadinin yardim talebini geri ceviren doktor, zamanla büyük bir pismanlik duyarak halk arasinda amok diye tabir edilen bir hastaligin pencesine düserek kosmaya baslar. Doktorun trajik öyküsünü okurken onu anlamaya cok yakinizdir. Bu yakinligi saglayan kuskusuz Zweigin insani basarili anlatimidir. Vicdan ve akil arasinda yasananlarin, intiharin ve insanin en karanlik yönlerinin ele alindigi eserde Zweig, gözlem gücünü ve insan psikolojisiyle ilgili yetenegini gözler önüne serer. Yasami boyunca üzerine düsündügü basta intihar olmak üzere insani yakindan ilgilendiren her kavramin ustalikla islendigi eserlerinden biridir Amok Kosucusu.
Über den Autor
Stefan Zweig, geboren am 28. November 1881 in Wien, war österreichischer Schriftsteller von Prosa, Novellen und historischen Erzählungen. Zweig studierte Germanistik und Romanistik in Wien und veröffentlichte 1901 seinen ersten Gedichtband "Silberne Saiten". Anschließend publizierte er literarische und literaturkritische Arbeiten in Zeitungen und Zeitschriften sowie in Buchform und war als Übersetzer tätig. Die Tragödie "Jeremias" wurde 1918 im Züricher Schauspielhaus uraufgeführt. Es folgten etliche Biografien, etwa "Drei Meister. Balzac – Dickens – Dostojewski", "Der Kampf mit dem Dämon. Hölderlin – Kleist – Nietzsche" oder "Drei Dichter ihres Lebens. Casanova – Stendhal – Tolstoi". Große internationale Erfolge feierte auch das 1927 erschienene Buch "Sternstunden der Menschheit" sowie die Erzählungen und Novellen "Erstes Erlebnis", "Amok", "Angst", "Verwirrung der Gefühle" und "Schachnovelle". Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten emigrierte Zweig zunächst nach London, später in die USA und letztendlich nach Brasilien, wo er sich am 22. Februar 1942 das Leben nahm.