Stefan Zweigin deyimiyle daha insancil bir dünya umudunun yitip gittigi bir dönemde, Michel de Montaigne ortaya cikarak, engin yüregini Denemeleryle insanligin hizmetine sunuyordu.Zweig, o sihirli kalemini bu kez özgürlügün, gercek ve saf özgürlügün pesine düsen Montaigne icin kullaniyor. Bugünkü Avrupa düsüncesinin temelini olusturan Denemelerin yazarinin nasil bir ortamda büyüdügünü, düsüncelerinin nasil sekillendigini, eserlerini yazarken ne gibi sartlarin hüküm sürdügünü anlatiyor.Dahasi Zweig, Montaignei sadece bir yazar olarak degil düsünen, dertlenen, sorunlar karsisinda ic kalesine cekilen düsünceli bir insan olarak da anlatmaktadir.Montaigne, Zweigin ustalara saygi cizgisinin son ve önemli duraklarindan biridir.
Über den Autor
Stefan Zweig, geboren am 28. November 1881 in Wien, war österreichischer Schriftsteller von Prosa, Novellen und historischen Erzählungen. Zweig studierte Germanistik und Romanistik in Wien und veröffentlichte 1901 seinen ersten Gedichtband "Silberne Saiten". Anschließend publizierte er literarische und literaturkritische Arbeiten in Zeitungen und Zeitschriften sowie in Buchform und war als Übersetzer tätig. Die Tragödie "Jeremias" wurde 1918 im Züricher Schauspielhaus uraufgeführt. Es folgten etliche Biografien, etwa "Drei Meister. Balzac – Dickens – Dostojewski", "Der Kampf mit dem Dämon. Hölderlin – Kleist – Nietzsche" oder "Drei Dichter ihres Lebens. Casanova – Stendhal – Tolstoi". Große internationale Erfolge feierte auch das 1927 erschienene Buch "Sternstunden der Menschheit" sowie die Erzählungen und Novellen "Erstes Erlebnis", "Amok", "Angst", "Verwirrung der Gefühle" und "Schachnovelle". Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten emigrierte Zweig zunächst nach London, später in die USA und letztendlich nach Brasilien, wo er sich am 22. Februar 1942 das Leben nahm.