Die Zukunft der Arique im Rückblick auf ihre Geschichte

Afrozentrischer vs. eurozentrischer Ansatz zum Selbstbild
76 Seiten, Taschenbuch
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Kurzbeschreibung des Verlags

Dieses Werk bietet eine kritische Betrachtung der Rolle Afrikas in der Weltgeschichte und vertritt die Auffassung, dass Afrika kein Randgebiet ist, sondern die Wiege der Menschheit und ein Zentrum der Wissens- und Wertebildung. Er stellt die Afrozentrik, die afrikanische Erfahrungen und Institutionen wertschätzt, dem Eurozentrismus gegenüber, der auf Herrschaftslogiken beruht, mit denen die Kolonialisierung und die Abwertung afrikanischer Identitäten gerechtfertigt wurden. Der Autor dekonstruiert diese Stereotypen und regt zu einer Neuinterpretation der Geschichte aus afrikanischer Perspektive an, insbesondere anhand der Arbeiten von Marimba Ani. Das Werk geht über die Kritik hinaus und schlägt eine Neugestaltung vor, die auf der Dekolonialisierung des Denkens, der Wiederaneignung endogenen Wissens und einer in den afrikanischen Realitäten verankerten Modernität beruht. Es zeigt, dass das Selbstbild die Fähigkeit der Völker bestimmt, ihr Schicksal selbst zu gestalten, und ruft Forscher, Studierende und Entscheidungsträger zu einem kollektiven Bewusstseinswandel auf, um die Universalität Afrikas erneut zu bekräftigen.