Die Mappe meines Urgroßvaters (Ein Tagebuch aus dem Anfang des 18. Jahrhunderts)

110 Seiten, Taschenbuch
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Themen Belletristik Biografischer Roman / Autobiografischer Roman
ISBN 9788026889670
Sprache Englisch
Erscheinungsdatum 28.04.2018
Größe 229 x 152 mm
Verlag e-artnow
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Libri GmbH
Europaallee 1 | D-36244 Bad Hersfeld
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Kurzbeschreibung des Verlags

In keiner seiner vielen Erzählungen hat Stifter seiner Böhmerwälder Heimat ein so nachhaltiges Denkmal gesetzt wie in seinem romanartigen Werk "Die Mappe meines Urgroßvaters". Mit keinem anderen Werk hat sich also Stifter so intensiv beschäftigt wie mit diesem Stoff, seinem "Lieblingskind", und zwar vom Ende der 30er Jahre bis zu seinem Tod. Aus dem Buch: "Man sagt, daß der Wagen der Welt auf goldenen Rädern einhergeht. Wenn dadurch Menschen zerdrückt werden, so sagen wir, das sei ein Unglück; aber Gott schaut gelassen zu, er bleibt in seinem Mantel gehüllt und hebt deinen Leib nicht weg, weil du es zuletzt selbst bist, der ihn hingelegt hat; denn er zeigte dir vom Anfange her die Räder, und du achtetest sie nicht. Deßwegen zerlegt auch der Tod das Kunstwerk des Lebens, weil alles nur Hauch ist, und ein Reichthum herrscht an solchen Dingen. - Und groß und schreckhaft herrlich muß das Ziel sein, weil dein unaussprechbar Wehe, dein unersättlich großer Schmerz nichts darinnen ist, gar nichts - oder ein winzig Schrittlein vorwärts in der Vollendung der Dinge. Das merke dir, Augustinus, und denke an das Leben des Obrist." Adalbert Stifter, Pseudonym Ostade (1805-1868) war ein österreichischer Schriftsteller, Maler und Pädagoge. Er zählt zu den bedeutendsten Autoren des Biedermeiers.

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Über den Autor

Adalbert Stifter wurde am 23. Oktober 1805 in Oberplan im Böhmerwald geboren. Er war österreichischer Schriftsteller, Lyriker, Maler und Pädagoge und zählt zu den bedeutendsten Autoren des Biedermeier. Im Jahr 1826 kam Stifter nach Wien und studierte an der juristischen Fakultät der Uni Wien. Unter einem Pseudonym veröffentlichte er seine ersten Gedichte und widmete sich auch der Malerei. Noch zu Lebzeiten wurde er als Dichter bekannt, welche sein bildungspolitisches Engagement bis heute in den Hintergrund drängt. Zu seinen Werken zählen Erzählungen, Novellen und Romane, die sich vor allem durch seine Naturdarstellungen auszeichnen. Zu seinen bekanntesten Werken zählen die Erzählungssammlung "Bunte Steine" (enthält "Granit", "Kalkstein", "Turmalin", "Bergkristall", "Katzensilber" und "Bergmilch") sowie der Roman "Der Nachtsommer". Trotz fortgeschrittener Krankheit veröffentlichte Adalbert Stifter noch einige Werke, ehe er sich durch den Schnitt eines Rasiermessers am Krankenbett das Leben nahm und am 28. Jänner 1868 verstarb.

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