Marie Antoinette. Bildnis eines mittleren Charakters

Die ebenso dramatische wie tragische Biographie von Marie Antoinette
268 Seiten, Taschenbuch
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Kurzbeschreibung des Verlags

Mit dieser Biografie ist es Stefan Zweig gelungen, ein aufschlussreiches Bild von Marie Antoinette zu entwerfen. Sie war weder die ehrenwerte Königin, die sich um ihr Volk bemühte, noch die gewissenlose untreue Ehefrau, als welche sie vom Volk verschrien wurde. Am eindrucksvollsten ist Zweig, wenn es an das bittere, demütigende Ende kommt: auch wer niemals in der Conciergerie in Paris das (nachgebildete) Verlies gesehen hat, das die letzten Stunden der Königin sah, wird von der Tragik dieses "mittleren Charakters" tief berührt sein. Über Marie Antoinette: Marie Antoinette (1755 in Wien - 1793 in Paris) war als Maria Antonia Josepha Johanna Erzherzogin von Österreich sowie Prinzessin von Ungarn, Böhmen, der Toskana usw. bekannt und entstammte dem Haus Habsburg-Lothringen. Durch ihre Heirat mit Ludwig XVI. wurde sie zunächst Dauphine und später Königin von Frankreich und Navarra. Sie gilt als eine der schillerndsten Figuren während der Französischen Revolution und teilte neun Monate nach ihrem Gemahl dessen Schicksal auf dem Schafott. Inhalt: - Einleitung - Ein Kind wird verheiratet - Geheimnis des Alkovens - Debüt in Versailles - Der Kampf um ein Wort - Die Eroberung von Paris - Le Roi est mort, vive le Roi! - Bildnis eines Königspaares - Königin des Rokoko - Trianon - Die neue Gesellschaft - Der Bruder besucht seine Schwester - Mutterschaft - Die Königin wird unbeliebt - Der Blitzschlag ins Rokokotheater - Die Halsbandaffäre - Prozess und Urteil - Das Volk erwacht, die Königin erwacht - Der Sommer der Entscheidung - Die Freunde fliehen - Der Freund erscheint - War er es, war er es nicht? - Die letzte Nacht in Versailles - Der Leichenwagen der Monarchie - Selbstbesinnung - Mirabeau - Die Flucht wird vorbereitet - Die Flucht nach Varennes - Die Nacht in Varennes - Rückfahrt - Einer betrügt den Andern - Der Freund erscheint zum letzten Mal - Die Flucht in den Krieg - Die letzten Schreie - Der zehnte August - Der Temple - Marie Antoinette allein - Die letzte Einsamkeit - Die Conciergerie - Der letzte Versuch - Die große Infamie - Der Prozess beginnt

Über den Autor

Stefan Zweig, geboren am 28. November 1881 in Wien, war österreichischer Schriftsteller von Prosa, Novellen und historischen Erzählungen. Zweig studierte Germanistik und Romanistik in Wien und veröffentlichte 1901 seinen ersten Gedichtband "Silberne Saiten". Anschließend publizierte er literarische und literaturkritische Arbeiten in Zeitungen und Zeitschriften sowie in Buchform und war als Übersetzer tätig. Die Tragödie "Jeremias" wurde 1918 im Züricher Schauspielhaus uraufgeführt. Es folgten etliche Biografien, etwa "Drei Meister. Balzac – Dickens – Dostojewski", "Der Kampf mit dem Dämon. Hölderlin – Kleist – Nietzsche" oder "Drei Dichter ihres Lebens. Casanova – Stendhal – Tolstoi". Große internationale Erfolge feierte auch das 1927 erschienene Buch "Sternstunden der Menschheit" sowie die Erzählungen und Novellen "Erstes Erlebnis", "Amok", "Angst", "Verwirrung der Gefühle" und "Schachnovelle". Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten emigrierte Zweig zunächst nach London, später in die USA und letztendlich nach Brasilien, wo er sich am 22. Februar 1942 das Leben nahm.

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