Reigen

Ein Dialogdrama über Begehren, Macht und Doppelmoral im Wien der Jahrhundertwende
56 Seiten, Taschenbuch
€ 9,50
-
+
Lieferung in 7-14 Werktagen

Bitte haben Sie einen Moment Geduld, wir legen Ihr Produkt in den Warenkorb.

Mehr Informationen
Themen Biographie, Literatur und Literaturwissenschaft Drama, Theaterstücke, Drehbücher
ISBN 9788027348381
Sprache Deutsch
Erscheinungsdatum 15.12.2022
Größe 229 x 152 mm
Verlag e-artnow
LieferzeitLieferung in 7-14 Werktagen
HerstellerangabenAnzeigen
Za sidlistem 22 | CZ-14300 Prague
kristoferpaetau@gmail.com
Unsere Prinzipien
  • ✔ kostenlose Lieferung innerhalb Österreichs ab € 35,–
  • ✔ über 1,5 Mio. Bücher, DVDs & CDs im Angebot
  • ✔ alle FALTER-Produkte und Abos, nur hier!
  • ✔ keine Weitergabe personenbezogener Daten an Dritte
  • ✔ als 100% österreichisches Unternehmen liefern wir innerhalb Österreichs mit der Österreichischen Post
Kurzbeschreibung des Verlags

Arthur Schnitzlers Reigen, entstanden 1896/97 und 1900 privat gedruckt, entfaltet in zehn dialogischen Szenen eine kreisförmige Anatomie erotischer Begegnungen im Wien der Jahrhundertwende. Vom Dirnenzimmer bis zum Salon, vom Soldaten bis zum Grafen durchwandert das Stück die sozialen Schichten und zeigt, wie Begehren, Lüge und Macht einander bedingen. Der knappe, präzise Dialog, die elliptische Auslassung des Geschlechtsakts und die musikalische Wiederkehr der Figuren machen Reigen zu einem Schlüsseltext der literarischen Moderne und zu einer frühen Demaskierung bürgerlicher Moral. Schnitzler, Arzt, genauer Beobachter psychischer Regungen und Chronist des Fin de Siècle, schöpfte aus seiner medizinischen Kenntnis, seiner Vertrautheit mit Wiener Milieus und seinem Interesse an unbewussten Motiven. Als jüdischer Intellektueller im habsburgischen Kulturraum erlebte er die Spannung zwischen gesellschaftlicher Fassade und verdrängter Triebhaftigkeit besonders scharf; gerade diese Spannung prägt die provokative Klarheit des Stücks. Empfohlen sei Reigen Leserinnen und Lesern, die Literatur als präzises Instrument sozialer Diagnose schätzen. Das Werk provoziert nicht durch bloße Freizügigkeit, sondern durch analytische Nüchternheit: Es lässt erkennen, wie intimste Beziehungen von Klasse, Sprache und Selbsttäuschung geformt werden.

Mehr Informationen
Themen Biographie, Literatur und Literaturwissenschaft Drama, Theaterstücke, Drehbücher
ISBN 9788027348381
Sprache Deutsch
Erscheinungsdatum 15.12.2022
Größe 229 x 152 mm
Verlag e-artnow
LieferzeitLieferung in 7-14 Werktagen
HerstellerangabenAnzeigen
Za sidlistem 22 | CZ-14300 Prague
kristoferpaetau@gmail.com
Unsere Prinzipien
  • ✔ kostenlose Lieferung innerhalb Österreichs ab € 35,–
  • ✔ über 1,5 Mio. Bücher, DVDs & CDs im Angebot
  • ✔ alle FALTER-Produkte und Abos, nur hier!
  • ✔ keine Weitergabe personenbezogener Daten an Dritte
  • ✔ als 100% österreichisches Unternehmen liefern wir innerhalb Österreichs mit der Österreichischen Post
Über den Autor

Arthur Schnitzler wurde am 15. Mai 1862 in Wien geboren und zählt zu den einflussreichsten deutschsprachigen Schriftstellern des frühen 20. Jahrhunderts. Er studierte Medizin an der Universität Wien und promovierte 1885. Anschließend arbeitete er als Assistenz- und Sekundararzt am Allgemeinen Krankenhaus und war als Assistenz seines Vaters in der laryngologischen Abteilung der Allgemeinen Poliklinik Wien tätig. Bereits in dieser Zeit verfasste er literarische Werke und arbeitete gleichzeitig als Redakteur der "Internationalen Klinischen Rundschau". 1893, nach dem Tod seines Vaters, eröffnete er eine Privatpraxis. Sein künstlerisches Schaffen umfasst Dramen und Prosa, die sich durch Einblicke in die seelischen Vorgänge seiner Figuren auszeichnen und die Gesellschaft widerspiegeln, aber auch immer wieder Skandale und Debatten auslösen. Dennoch erhielt Schnitzler bereits zu Lebzeiten zahlreiche Auszeichnungen, wie den Bauernfeld-Preis für "Lebendige Stunden", den Raimund-Preis für "Der junge Medardus" oder den Wiener Volkstheaterpreis für "Professor Bernhardi". Zu Schnitzlers bekanntesten Werken zählen die Dramen "Anatol", "Liebelei", "Der grüne Kakadu", "Reigen", die Novellen "Frau Bertha Garlan" und "Lieutenant Gustl" sowie der Roman "Therese". Arthur Schnitzler starb 1931 an den Folgen einer Gehirnblutung. Er gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der Wiener Moderne.

Alle Bücher von Arthur Schnitzler
Mehr Bücher von Arthur Schnitzler
Alle Bücher von Arthur Schnitzler