Brief an den Vater

Autobiografische Selbstanalyse über Familienkonflikt, Schuldgefühle und patriarchale Autorität in der Prager Moderne
32 Seiten, Taschenbuch
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Themen Biographie, Literatur und Literaturwissenschaft Biografien und Sachliteratur Allgemein Schriftsteller
ISBN 9788027348442
Sprache Deutsch
Erscheinungsdatum 15.12.2022
Größe 229 x 152 mm
Verlag e-artnow
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HerstellerangabenAnzeigen
Za sidlistem 22 | CZ-14300 Prague
kristoferpaetau@gmail.com
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Kurzbeschreibung des Verlags

Franz Kafkas Brief an den Vater ist ein einzigartiges Prosadokument zwischen autobiographischer Selbstanalyse, Anklageschrift und literarisch verdichteter Beichte. Der 1919 verfasste, jedoch nie übergebene Brief entfaltet in präziser, zugleich beklemmend kontrollierter Sprache das Verhältnis des Sohnes zu Hermann Kafka: Angst, Schuld, Unterwerfung und der vergebliche Wunsch nach Anerkennung werden als Kräfte sichtbar, die Kafkas Selbstbild und Schreiben geprägt haben. Im Kontext der Moderne erscheint der Text als Schlüssel zu Kafkas Werk, ohne sich bloß biographisch erschöpfen zu lassen. Kafka, 1883 in Prag geboren, lebte zwischen deutsch-jüdischer Herkunft, bürgerlichen Erwartungen und eigener künstlerischer Berufung. Die Dominanz des Vaters, dessen Vitalität und pragmatische Härte dem empfindsamen Sohn übermächtig erschienen, bildet den psychischen Hintergrund dieses Briefes. Zugleich spiegeln sich darin Kafkas Erfahrungen mit Krankheit, Berufszwang, Verlobungskonflikten und religiöser Entfremdung. Dieses Buch empfiehlt sich allen, die Kafkas Erzählungen und Romane tiefer verstehen möchten. Es ist ein erschütternd klares Zeugnis familiärer Machtverhältnisse und ein Meisterstück moderner Selbsterforschung.

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Themen Biographie, Literatur und Literaturwissenschaft Biografien und Sachliteratur Allgemein Schriftsteller
ISBN 9788027348442
Sprache Deutsch
Erscheinungsdatum 15.12.2022
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Über den Autor

Franz Kafka (1883-1924) war ein deutschsprachiger Schriftsteller, dessen Werk neben drei Romanfragmenten ("Der Prozeß", "Das Schloss" und "Der Verschollene") hauptsächlich Erzählungen umfasst. Er studierte Germanistik und Jura in Prag und war anschließend bei einer Versicherungsgesellschaft angestellt. Eine Erkrankung an Tuberkulose zwang ihn 1922 zur Aufgabe seines Berufes. Als Vertreter der literarischen Moderne kommt Kafka erstmals mit seiner Erzählung "Das Urteil" öffentliche Anerkennung zuteil. Es folgten weitere bedeutende Werke wie "Die Verwandlung". Das von Kafkas Namen abgeleitete Wort "kafkaesk" wurde zur Beschreibung seines ungewöhnlichen Schreibstils entwickelt. Am 3. Juni 1924 stirbt Franz Kafka in Wien. Gegen seinen Willen veröffentlichte Kafkas Freund Max Brod posthum viele seiner Schriften, darunter "Der Prozeß" und "Amerika" sowie Briefe und Tagebücher.

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