Duineser Elegien: Ein metaphysisches Weltbild in zehn Skizzen

Philosophische Lyrik über Vergänglichkeit, Engel und spirituelle Existenzsuche
40 Seiten, Taschenbuch
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Themen Biographie, Literatur und Literaturwissenschaft Lyrik, Poesie
ISBN 9788027349258
Sprache Deutsch
Erscheinungsdatum 15.12.2022
Größe 229 x 152 mm
Verlag e-artnow
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HerstellerangabenAnzeigen
Za sidlistem 22 | CZ-14300 Prague
kristoferpaetau@gmail.com
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Kurzbeschreibung des Verlags

Die Duineser Elegien entfalten in zehn dichterischen Bewegungen ein metaphysisches Weltbild, das den Menschen zwischen Vergänglichkeit, Schönheit, Schrecken und Transzendenz verortet. Rilkes Sprache verbindet hymnischen Ton, philosophische Verdichtung und bildmächtige Musikalität; Engel, Liebende, Tote und Dinge werden zu Figuren einer radikalen Existenzbefragung. Im Kontext der literarischen Moderne steht das Werk zwischen Symbolismus, Lebensphilosophie und einer religiös entbundenen Mystik. Rainer Maria Rilke, 1875 in Prag geboren, führte ein unstetes, europäisches Künstlerleben, geprägt von Reisen, Mäzenatentum, intensiven Briefwechseln und Begegnungen mit Kunst und Philosophie. Die Entstehung der Elegien begann 1912 auf Schloss Duino und wurde erst 1922 in Muzot vollendet. Persönliche Krisen, Kriegserfahrung, Einsamkeit und seine lebenslange Suche nach einer verwandelnden poetischen Ordnung bilden den geistigen Hintergrund dieses Spätwerks. Dieses Buch empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die Dichtung nicht als bloßen Ausdruck, sondern als Erkenntnisform begreifen. Wer bereit ist, Rilkes schwierige, leuchtende Verse langsam zu lesen, begegnet einem der anspruchsvollsten und zugleich bewegendsten Versuche, Sterblichkeit in Sprache zu verwandeln.

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Themen Biographie, Literatur und Literaturwissenschaft Lyrik, Poesie
ISBN 9788027349258
Sprache Deutsch
Erscheinungsdatum 15.12.2022
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Über den Autor

Rainer Maria Rilke, geboren 1875 in Prag als René Karl Wilhelm Johann Josef Maria Rilke, war einer der berühmtesten deutschsprachigen Lyriker sowie Erzähler und Übersetzer. Von 1886 bis 1890 besucht er auf Geheiß des Vaters zunächst die Militärschule in St. Pölten, später die Militär-Oberrealschule in Mährisch-Weißkirchen. Bereits während seiner Schulzeit verfasst Rilke erste Gedichte, sein erster Gedichtsband "Leben und Lieder" erscheint 1894. Im folgenden Jahr beginnt er ein Studium der Kunst- und Literaturgeschichte sowie Philosophie in Prag und veröffentlicht "Larenopfer". Es folgen etliche weitere Werke, darunter "Traumgekrönt", "Im Frühfrost", "Am Leben hin" und "Ohne Gegenwart", besonders bekannt sind auch "Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke", „Duineser Elegien“ sowie "Sonette an Orpheus". Rainer Maria Rilke verstarb am 29. Dezember 1926 an Leukämie.

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