Zur Geschichte der psychoanalytischen Bewegung

Ursprung, Methode und Konflikte der frühen Psychoanalyse zwischen Traumdeutung und Libidotheorie
48 Seiten, Taschenbuch
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Themen Gesellschaft und Sozialwissenschaften Psychologie Theorien und Denkschulen Psychoanalyse
ISBN 9788027349920
Sprache Deutsch
Erscheinungsdatum 15.12.2022
Größe 229 x 152 mm
Verlag e-artnow
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Za sidlistem 22 | CZ-14300 Prague
kristoferpaetau@gmail.com
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Kurzbeschreibung des Verlags

"Zur Geschichte der psychoanalytischen Bewegung" ist Freuds 1914 erschienene programmatische Selbstvergewisserung einer jungen Wissenschaft. Das Buch verbindet historische Darstellung, theoretische Klärung und scharfe Polemik: Freud rekonstruiert die Entstehung der Psychoanalyse aus Hypnose, Hysterie-Studien, Traumdeutung und Sexualtheorie und grenzt sie zugleich gegen Abweichungen Alfred Adlers und C. G. Jungs ab. Stilistisch ist der Text argumentativ dicht, persönlich engagiert und von jener klinisch-rhetorischen Präzision geprägt, die Freuds wissenschaftliche Prosa auszeichnet. Sigmund Freud, 1856 in Freiberg geboren und in Wien als Neurologe tätig, entwickelte aus der Behandlung neurotischer Leiden ein neues Modell des Unbewussten. Seine Erfahrungen mit Widerstand, Übertragung, infantiler Sexualität und der Ablehnung durch akademische Medizin bilden den Hintergrund dieses Werks. Die institutionellen Konflikte innerhalb der frühen psychoanalytischen Vereinigung veranlassten ihn, Ursprung, Methode und Anspruch der Psychoanalyse autoritativ festzuschreiben. Dieses Buch empfiehlt sich allen, die Psychoanalyse nicht nur als Theorie, sondern als intellektuelle Bewegung verstehen wollen. Es bietet einen unverzichtbaren Zugang zu Freuds Selbstverständnis, zu den Bruchlinien moderner Seelenkunde und zur Entstehung einer Disziplin, deren Wirkung weit über Medizin und Literatur hinausreicht.

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Erscheinungsdatum 15.12.2022
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Über den Autor

Sigmund Freud, geboren am 6. Mai 1856 in Freiberg, ist der Begründer der Psychoanalyse und war ein bedeutender Denker seiner Zeit. Er studierte an der Universität Wien und promovierte 1881 zum Doktor der Medizin. Anschließend arbeitete er am Allgemeinen Krankenhaus in Wien und habilitierte in Neuropathologie. Bald darauf ließ er sich als praktischer Arzt für Neurologie in Wien nieder. 1900 veröffentlichte Sigmund Freud das bekannte Werk "Die Traumdeutung". Zu weiteren bedeutenden Publikationen zählen "Totem und Tabu", "Das Ich und das Es", "Hemmungen, Symtom und Angst" sowie "Das Unbehaben in der Kultur". 1919 gründete er den "Internationalen Psychoanalytischen Verlag". Zu Lebzeiten wurde der Neurologe zum Bürger der Stadt Wien ernannt und mit dem Goethe-Preis der Stadt Frankfurt ausgezeichnet. 1938 emigrierte er nach Großbritannien. Bis zu seinem Tod 1939 praktizierte Sigmund Freud in London.

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