Zur Psychopathologie des Alltagslebens

Fehlleistungen, unbewusste Motive und die verborgene Logik alltäglicher Irrtümer
68 Seiten, Taschenbuch
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Themen Gesellschaft und Sozialwissenschaften Psychologie Theorien und Denkschulen Psychoanalyse
ISBN 9788027349937
Sprache Deutsch
Erscheinungsdatum 15.12.2022
Größe 229 x 152 mm
Verlag e-artnow
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Za sidlistem 22 | CZ-14300 Prague
kristoferpaetau@gmail.com
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Kurzbeschreibung des Verlags

In "Zur Psychopathologie des Alltagslebens" untersucht Sigmund Freud jene scheinbar harmlosen Fehlleistungen, die das bürgerliche Leben gewöhnlich als Zufall abtut: Versprechen, Vergessen von Namen, Verlesen, Verlegen von Gegenständen und Fehlhandlungen. Mit kasuistischer Präzision und essayistischer Eleganz deutet Freud diese Phänomene als sinnvolle Äußerungen unbewusster Konflikte. Das Werk steht im frühen Kontext der Psychoanalyse und erweitert deren Blick vom Symptom des Kranken auf die Normalität des Alltags. Freud, 1856 in Freiberg geboren und als Neurologe in Wien ausgebildet, entwickelte seine Theorie des Unbewussten aus klinischer Beobachtung, Selbstanalyse und der Auseinandersetzung mit Hysterie, Traum und Erinnerung. Seine medizinische Schulung, sein philologisches Interesse an Sprache sowie die intellektuelle Atmosphäre der Wiener Moderne prägen dieses Buch. Gerade weil Freud die Grenze zwischen Pathologie und Normalpsychologie verschiebt, konnte er alltägliche Irrtümer als Zugang zur verborgenen Logik des Seelenlebens begreifen. Dieses Buch empfiehlt sich allen Leserinnen und Lesern, die Freuds Denken an einem besonders anschaulichen und zugleich theoretisch folgenreichen Text kennenlernen möchten. Es fordert dazu auf, das Banale ernst zu nehmen, und zeigt, wie reich an Bedeutung die unscheinbaren Störungen des täglichen Handelns sein können.

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ISBN 9788027349937
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Über den Autor

Sigmund Freud, geboren am 6. Mai 1856 in Freiberg, ist der Begründer der Psychoanalyse und war ein bedeutender Denker seiner Zeit. Er studierte an der Universität Wien und promovierte 1881 zum Doktor der Medizin. Anschließend arbeitete er am Allgemeinen Krankenhaus in Wien und habilitierte in Neuropathologie. Bald darauf ließ er sich als praktischer Arzt für Neurologie in Wien nieder. 1900 veröffentlichte Sigmund Freud das bekannte Werk "Die Traumdeutung". Zu weiteren bedeutenden Publikationen zählen "Totem und Tabu", "Das Ich und das Es", "Hemmungen, Symtom und Angst" sowie "Das Unbehaben in der Kultur". 1919 gründete er den "Internationalen Psychoanalytischen Verlag". Zu Lebzeiten wurde der Neurologe zum Bürger der Stadt Wien ernannt und mit dem Goethe-Preis der Stadt Frankfurt ausgezeichnet. 1938 emigrierte er nach Großbritannien. Bis zu seinem Tod 1939 praktizierte Sigmund Freud in London.

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