Eine Schwierigkeit der Psychoanalyse

Unbewusstes, Ich-Kränkung und Narzissmus als moderne Kritik des autonomen Subjekts
116 Seiten, Taschenbuch
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Themen Gesellschaft und Sozialwissenschaften Psychologie Theorien und Denkschulen Psychoanalyse
ISBN 9788027349968
Sprache Deutsch
Erscheinungsdatum 15.12.2022
Größe 229 x 152 mm
Verlag e-artnow
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HerstellerangabenAnzeigen
Za sidlistem 22 | CZ-14300 Prague
kristoferpaetau@gmail.com
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Kurzbeschreibung des Verlags

Eine Schwierigkeit der Psychoanalyse entfaltet in essayistischer Dichte Freuds These, dass die Psychoanalyse weniger an ihrer technischen Komplexität als an der Kränkung des menschlichen Selbstgefühls Anstoß erregt. In kulturhistorischer Perspektive stellt Freud seine Lehre neben Kopernikus und Darwin: Nach der kosmologischen und biologischen Dezentrierung des Menschen folgt die psychologische, wonach das Ich nicht Herr im eigenen Hause ist. Der Stil ist prägnant, polemisch kontrolliert und zugleich didaktisch; der kurze Text verdichtet zentrale Motive der Metapsychologie, insbesondere Unbewusstes, Verdrängung und Narzissmus. Sigmund Freud, ausgebildeter Neurologe und Begründer der Psychoanalyse, schrieb aus der Erfahrung jahrzehntelanger klinischer Beobachtung, theoretischer Kontroversen und öffentlicher Abwehr. Seine Studien zu Hysterie, Traumdeutung und Fehlleistungen hatten ihn zu einer Theorie geführt, die bürgerliche Vorstellungen von Vernunft, Moral und Autonomie erschütterte. Der zeitgeschichtliche Hintergrund des frühen 20. Jahrhunderts, einschließlich wissenschaftlicher Umbrüche und kultureller Krisen, schärfte seinen Blick für Widerstände gegen Erkenntnis. Dieses Buch empfiehlt sich Lesern, die Freuds Denken in konzentrierter Form kennenlernen wollen. Es bietet keinen systematischen Grundriss, sondern einen Schlüsseltext zur Selbstverständigung der Psychoanalyse und zur modernen Kritik des Subjekts. Wer philosophische Anthropologie, Ideengeschichte oder Literaturtheorie studiert, findet hier ein ungewöhnlich klares, provozierendes Dokument intellektueller Entzauberung.

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Über den Autor

Sigmund Freud, geboren am 6. Mai 1856 in Freiberg, ist der Begründer der Psychoanalyse und war ein bedeutender Denker seiner Zeit. Er studierte an der Universität Wien und promovierte 1881 zum Doktor der Medizin. Anschließend arbeitete er am Allgemeinen Krankenhaus in Wien und habilitierte in Neuropathologie. Bald darauf ließ er sich als praktischer Arzt für Neurologie in Wien nieder. 1900 veröffentlichte Sigmund Freud das bekannte Werk "Die Traumdeutung". Zu weiteren bedeutenden Publikationen zählen "Totem und Tabu", "Das Ich und das Es", "Hemmungen, Symtom und Angst" sowie "Das Unbehaben in der Kultur". 1919 gründete er den "Internationalen Psychoanalytischen Verlag". Zu Lebzeiten wurde der Neurologe zum Bürger der Stadt Wien ernannt und mit dem Goethe-Preis der Stadt Frankfurt ausgezeichnet. 1938 emigrierte er nach Großbritannien. Bis zu seinem Tod 1939 praktizierte Sigmund Freud in London.

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