Die Wunder des Lebens

Eine Künstlernovelle im Antwerpen des 16. Jahrhunderts über Glauben, Bildersturm und die Würde des Menschen
44 Seiten, Taschenbuch
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Themen Belletristik Historischer Roman
ISBN 9788027365524
Sprache Deutsch
Erscheinungsdatum 21.12.2022
Größe 229 x 152 mm
Verlag e-artnow
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HerstellerangabenAnzeigen
Za sidlistem 22 | CZ-14300 Prague
kristoferpaetau@gmail.com
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Kurzbeschreibung des Verlags

In "Die Wunder des Lebens" entfaltet Stefan Zweig eine frühe, historisch grundierte Novelle, die im Antwerpen des 16. Jahrhunderts, im Schatten religiöser Spannungen und ikonoklastischer Gewalt, angesiedelt ist. Im Mittelpunkt steht die Begegnung eines alten Malers mit einem jüdischen Mädchen, dessen Gesicht ihm zum Modell einer Madonnenfigur wird. Zweigs Stil verbindet bildhafte Sinnlichkeit, psychologische Verdichtung und symbolistische Emphase; Kunst, Glaube und menschliche Verletzlichkeit erscheinen als Kräfte in einer Welt politischer und konfessioneller Erschütterung. Stefan Zweig, 1881 in Wien geboren, war geprägt von der kosmopolitischen Kultur der Habsburgermonarchie, von humanistischem Bildungsideal und einer lebenslangen Sensibilität für seelische Grenzsituationen. Seine jüdische Herkunft, sein Interesse an europäischer Geschichte und seine Faszination für Künstlergestalten erklären die innere Anlage dieser Erzählung: Sie fragt danach, wie Kunst aus Leid, Fremdheit und religiöser Imagination eine überzeitliche Wahrheit gewinnen kann. Dieses Buch empfiehlt sich Lesern, die Zweigs spätere Meisterschaft bereits schätzen und ihre frühen Wurzeln entdecken möchten. Es bietet keine bloße historische Miniatur, sondern eine konzentrierte Studie über Empathie, Bildwerdung und die zerbrechliche Würde des Menschen.

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Themen Belletristik Historischer Roman
ISBN 9788027365524
Sprache Deutsch
Erscheinungsdatum 21.12.2022
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Über den Autor

Stefan Zweig, geboren am 28. November 1881 in Wien, war österreichischer Schriftsteller von Prosa, Novellen und historischen Erzählungen. Zweig studierte Germanistik und Romanistik in Wien und veröffentlichte 1901 seinen ersten Gedichtband "Silberne Saiten". Anschließend publizierte er literarische und literaturkritische Arbeiten in Zeitungen und Zeitschriften sowie in Buchform und war als Übersetzer tätig. Die Tragödie "Jeremias" wurde 1918 im Züricher Schauspielhaus uraufgeführt. Es folgten etliche Biografien, etwa "Drei Meister. Balzac – Dickens – Dostojewski", "Der Kampf mit dem Dämon. Hölderlin – Kleist – Nietzsche" oder "Drei Dichter ihres Lebens. Casanova – Stendhal – Tolstoi". Große internationale Erfolge feierte auch das 1927 erschienene Buch "Sternstunden der Menschheit" sowie die Erzählungen und Novellen "Erstes Erlebnis", "Amok", "Angst", "Verwirrung der Gefühle" und "Schachnovelle". Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten emigrierte Zweig zunächst nach London, später in die USA und letztendlich nach Brasilien, wo er sich am 22. Februar 1942 das Leben nahm.

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