Auguste Rodin

Eine Poetik des Sehens: Skulptur, plastische Form und Kunstkritik in der Pariser Moderne
140 Seiten, Taschenbuch
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Themen Kunst Themen und Techniken Einzelne Künstler, Künstlermonografien
ISBN 9788027371310
Sprache Deutsch
Erscheinungsdatum 19.02.2023
Größe 229 x 152 mm
Verlag e-artnow
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HerstellerangabenAnzeigen
Za sidlistem 22 | CZ-14300 Prague
kristoferpaetau@gmail.com
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Kurzbeschreibung des Verlags

Rainer Maria Rilkes Auguste Rodin ist weit mehr als eine Künstlerbiographie: Die Schrift entfaltet eine präzise Poetik des Sehens, in der Rodins Skulpturen als Arbeit an Oberfläche, Bewegung und innerer Notwendigkeit erscheinen. Ausgehend von Werken wie den Bürgern von Calais, dem Denker und der Höllenpforte beschreibt Rilke eine Kunst, die den menschlichen Körper nicht idealisiert, sondern als verdichtete Erfahrung formt. Stilistisch verbindet der Text kunsthistorische Beobachtung mit lyrischer Intensität und steht im Kontext der europäischen Moderne, die Wahrnehmung, Dinghaftigkeit und Fragment neu bestimmt. Rilke schrieb über Rodin aus unmittelbarer Nähe. Sein Aufenthalt in Paris, seine Beschäftigung mit bildender Kunst und seine zeitweilige Tätigkeit als Rodins Sekretär vertieften sein Verständnis für Disziplin, Handwerk und das geduldige Schauen. Diese Begegnung prägte auch Rilkes eigene Entwicklung zu den Dinggedichten der Neuen Gedichte: Rodins Methode, das Sichtbare ernst zu nehmen, wurde für ihn zu einem poetischen Modell. Empfohlen sei dieses Buch Leserinnen und Lesern, die Kunstgeschichte, Literatur und ästhetische Theorie nicht getrennt betrachten möchten. Es bietet keine bloße Einführung in Rodin, sondern eine Schule der Aufmerksamkeit: eine anregende, dichte Meditation darüber, wie Kunst Wirklichkeit verwandelt, ohne ihr auszuweichen.

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Themen Kunst Themen und Techniken Einzelne Künstler, Künstlermonografien
ISBN 9788027371310
Sprache Deutsch
Erscheinungsdatum 19.02.2023
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Über den Autor

Rainer Maria Rilke, geboren 1875 in Prag als René Karl Wilhelm Johann Josef Maria Rilke, war einer der berühmtesten deutschsprachigen Lyriker sowie Erzähler und Übersetzer. Von 1886 bis 1890 besucht er auf Geheiß des Vaters zunächst die Militärschule in St. Pölten, später die Militär-Oberrealschule in Mährisch-Weißkirchen. Bereits während seiner Schulzeit verfasst Rilke erste Gedichte, sein erster Gedichtsband "Leben und Lieder" erscheint 1894. Im folgenden Jahr beginnt er ein Studium der Kunst- und Literaturgeschichte sowie Philosophie in Prag und veröffentlicht "Larenopfer". Es folgen etliche weitere Werke, darunter "Traumgekrönt", "Im Frühfrost", "Am Leben hin" und "Ohne Gegenwart", besonders bekannt sind auch "Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke", „Duineser Elegien“ sowie "Sonette an Orpheus". Rainer Maria Rilke verstarb am 29. Dezember 1926 an Leukämie.

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