Die infantile Wiederkehr des Totemismus

Psychoanalytische Deutung von Totemismus, Tabu, Ödipuskomplex und religiöser Kulturgeschichte
52 Seiten, Taschenbuch
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Themen Gesellschaft und Sozialwissenschaften Psychologie Theorien und Denkschulen Psychoanalyse
ISBN 9788027371617
Sprache Deutsch
Erscheinungsdatum 19.02.2023
Größe 229 x 152 mm
Verlag e-artnow
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HerstellerangabenAnzeigen
Za sidlistem 22 | CZ-14300 Prague
kristoferpaetau@gmail.com
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Kurzbeschreibung des Verlags

In "Die infantile Wiederkehr des Totemismus" entfaltet Sigmund Freud eine kühne psychoanalytische Deutung von Totemismus, Tabu und Exogamie. Ausgehend von ethnologischen Befunden und der Analyse kindlicher Phobien verbindet er die Verehrung des Totemtiers mit ambivalenten Vatergefühlen und dem Ödipuskomplex. Der Stil ist argumentativ, gelehrt und spekulativ: Freud liest Anthropologie, Mythos und klinisches Material als ein zusammenhängendes Archiv unbewusster Kulturgeschichte. Freud, der Wiener Arzt und Begründer der Psychoanalyse, schrieb aus der Überzeugung heraus, dass individuelle Neurosen und kollektive Institutionen gemeinsamen psychischen Gesetzen folgen. Seine Arbeiten über Traumdeutung, Sexualentwicklung und unbewusste Triebkonflikte bereiteten diese Studie vor; zugleich reagierte er auf Autoren wie Darwin, Frazer und Robertson Smith. Die Frage nach Ursprung von Religion, Schuld und sozialer Ordnung drängte ihn über die Klinik hinaus in die Frühgeschichte der Menschheit. Dieses Buch empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die Freuds Denken in seiner kulturtheoretischen Radikalität kennenlernen möchten. Auch wenn manche anthropologischen Voraussetzungen heute historisch zu prüfen sind, bleibt der Text ein Schlüsselwerk für Psychoanalyse, Religionswissenschaft und Literaturtheorie. Er zeigt, wie produktiv und provozierend die Deutungskraft des Unbewussten auf kulturelle Formen angewandt werden kann.

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Themen Gesellschaft und Sozialwissenschaften Psychologie Theorien und Denkschulen Psychoanalyse
ISBN 9788027371617
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Erscheinungsdatum 19.02.2023
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Über den Autor

Sigmund Freud, geboren am 6. Mai 1856 in Freiberg, ist der Begründer der Psychoanalyse und war ein bedeutender Denker seiner Zeit. Er studierte an der Universität Wien und promovierte 1881 zum Doktor der Medizin. Anschließend arbeitete er am Allgemeinen Krankenhaus in Wien und habilitierte in Neuropathologie. Bald darauf ließ er sich als praktischer Arzt für Neurologie in Wien nieder. 1900 veröffentlichte Sigmund Freud das bekannte Werk "Die Traumdeutung". Zu weiteren bedeutenden Publikationen zählen "Totem und Tabu", "Das Ich und das Es", "Hemmungen, Symtom und Angst" sowie "Das Unbehaben in der Kultur". 1919 gründete er den "Internationalen Psychoanalytischen Verlag". Zu Lebzeiten wurde der Neurologe zum Bürger der Stadt Wien ernannt und mit dem Goethe-Preis der Stadt Frankfurt ausgezeichnet. 1938 emigrierte er nach Großbritannien. Bis zu seinem Tod 1939 praktizierte Sigmund Freud in London.

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