Der Moses des Michelangelo

Psychoanalytische Kunstdeutung einer Renaissanceplastik zwischen Gesetz, Affektkontrolle und innerem Konflikt
28 Seiten, Taschenbuch
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Themen Kunst Allgemeine Themen Kunsttheorie
ISBN 9788027371853
Sprache Deutsch
Erscheinungsdatum 19.02.2023
Größe 229 x 152 mm
Verlag e-artnow
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HerstellerangabenAnzeigen
Za sidlistem 22 | CZ-14300 Prague
kristoferpaetau@gmail.com
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Kurzbeschreibung des Verlags

Der Moses des Michelangelo ist Freuds kunstanalytische Studie über die berühmte Statue in San Pietro in Vincoli, die er als dramatisch gebändigte Figur des Gesetzgebers deutet. Nicht der Augenblick unbeherrschten Zorns, sondern dessen Überwindung steht im Zentrum: Moses hält die Tafeln zurück und verwandelt Affekt in sittliche Selbstbeherrschung. Freuds Stil verbindet genaue Beobachtung, philologische Argumentation und psychoanalytische Hermeneutik; im Kontext seiner kulturtheoretischen Schriften zeigt der Essay, wie Kunst seelische Konflikte sichtbar macht. Sigmund Freud, Begründer der Psychoanalyse, näherte sich der Renaissancekunst nicht als Kunsthistoriker, sondern als Forscher des Unbewussten. Seine wiederholten Rombesuche, seine Verehrung Michelangelos und sein Interesse an Vatergestalten, Gesetz, Schuld und Triebverzicht prägen diese Untersuchung. Der Text entstand aus einer persönlichen, fast detektivischen Auseinandersetzung mit einem Werk, dessen Rätsel Freud zugleich ästhetisch und psychologisch herausforderte. Empfohlen sei dieses Buch allen, die Freuds Denken jenseits der Klinik kennenlernen möchten: Kunsthistorikern, Literaturwissenschaftlern, Psychologen und Lesern philosophischer Essays. Es lehrt, genau hinzusehen, Deutungen zu prüfen und im Kunstwerk eine Verdichtung kultureller und innerer Konflikte zu erkennen.

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Themen Kunst Allgemeine Themen Kunsttheorie
ISBN 9788027371853
Sprache Deutsch
Erscheinungsdatum 19.02.2023
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Über den Autor

Sigmund Freud, geboren am 6. Mai 1856 in Freiberg, ist der Begründer der Psychoanalyse und war ein bedeutender Denker seiner Zeit. Er studierte an der Universität Wien und promovierte 1881 zum Doktor der Medizin. Anschließend arbeitete er am Allgemeinen Krankenhaus in Wien und habilitierte in Neuropathologie. Bald darauf ließ er sich als praktischer Arzt für Neurologie in Wien nieder. 1900 veröffentlichte Sigmund Freud das bekannte Werk "Die Traumdeutung". Zu weiteren bedeutenden Publikationen zählen "Totem und Tabu", "Das Ich und das Es", "Hemmungen, Symtom und Angst" sowie "Das Unbehaben in der Kultur". 1919 gründete er den "Internationalen Psychoanalytischen Verlag". Zu Lebzeiten wurde der Neurologe zum Bürger der Stadt Wien ernannt und mit dem Goethe-Preis der Stadt Frankfurt ausgezeichnet. 1938 emigrierte er nach Großbritannien. Bis zu seinem Tod 1939 praktizierte Sigmund Freud in London.

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