Geschichten vom lieben Gott

Poetische Prosa der Jahrhundertwende über moderne Mystik, Kinderlegenden und christliche Symbolik
56 Seiten, Taschenbuch
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Themen Belletristik Religiös, spirituell
ISBN 9788027381968
Sprache Deutsch
Erscheinungsdatum 24.05.2023
Größe 229 x 152 mm
Verlag e-artnow
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HerstellerangabenAnzeigen
Za sidlistem 22 | CZ-14300 Prague
kristoferpaetau@gmail.com
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Kurzbeschreibung des Verlags

Rainer Maria Rilkes Geschichten vom lieben Gott, erstmals 1900 erschienen, versammelt kurze Prosastücke, in denen ein erzählendes Ich Kindern und Erwachsenen von der Nähe, Verborgenheit und Menschlichkeit Gottes berichtet. Das Buch verbindet Legende, Gleichnis und poetische Miniatur; sein Stil ist zart, bildreich und musikalisch, bereits von jener Innerlichkeit geprägt, die Rilkes spätere Lyrik bestimmen sollte. Im literarischen Kontext der Jahrhundertwende steht es zwischen Neuromantik, symbolistischer Religiosität und moderner Seelenerkundung. Rilke, 1875 in Prag geboren, war zur Entstehungszeit dieses Werkes ein junger Autor auf der Suche nach geistiger und künstlerischer Form. Seine Reisen nach Russland, die Begegnung mit Lou Andreas-Salomé und die Erfahrung orthodoxer Frömmigkeit vertieften sein Interesse an einem Gott, der weniger dogmatische Instanz als schöpferische Gegenwart ist. Diese biographischen Impulse erklären den eigentümlich intimen Ton des Buches. Empfohlen sei dieses Werk allen Leserinnen und Lesern, die Rilkes Entwicklung verstehen möchten und eine stille, anspruchsvolle Prosa schätzen. Es ist kein theologisches Lehrbuch, sondern eine poetische Schule des Staunens: ein Buch, das religiöse Fragen in Bilder verwandelt und den Glauben als Kunst der Aufmerksamkeit erfahrbar macht.

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Themen Belletristik Religiös, spirituell
ISBN 9788027381968
Sprache Deutsch
Erscheinungsdatum 24.05.2023
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Über den Autor

Rainer Maria Rilke, geboren 1875 in Prag als René Karl Wilhelm Johann Josef Maria Rilke, war einer der berühmtesten deutschsprachigen Lyriker sowie Erzähler und Übersetzer. Von 1886 bis 1890 besucht er auf Geheiß des Vaters zunächst die Militärschule in St. Pölten, später die Militär-Oberrealschule in Mährisch-Weißkirchen. Bereits während seiner Schulzeit verfasst Rilke erste Gedichte, sein erster Gedichtsband "Leben und Lieder" erscheint 1894. Im folgenden Jahr beginnt er ein Studium der Kunst- und Literaturgeschichte sowie Philosophie in Prag und veröffentlicht "Larenopfer". Es folgen etliche weitere Werke, darunter "Traumgekrönt", "Im Frühfrost", "Am Leben hin" und "Ohne Gegenwart", besonders bekannt sind auch "Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke", „Duineser Elegien“ sowie "Sonette an Orpheus". Rainer Maria Rilke verstarb am 29. Dezember 1926 an Leukämie.

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